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Konturenmessung

Definition: Die Konturenmessung ist ein messtechnisches Verfahren zur Erfassung und Auswertung von Profilverläufen und Geometrieelementen eines Werkstücks. Dabei werden reale Konturen mit Soll-Daten verglichen. Ziel ist die Bewertung von Formabweichungen, Radien, Winkeln oder Übergängen.

Relevanz für die Praxis: Konturenmessungen sind besonders relevant bei Dichtflächen, Nuten, Verzahnungen oder Freiformflächen. Eingesetzt werden taktile Tastschnittgeräte oder optische Messsysteme. Bewertungsgrundlage sind technische Zeichnungen oder CAD-Modelle sowie GPS-Normen. Einflussgrößen sind Tastkraft, Filtereinstellungen und Messunsicherheit.

Entscheidungsperspektiven:

  • Technische Entscheider: Sicherstellung funktionsrelevanter Profilgeometrien und Übergangsradien.
  • Einkauf/Projektleitung: Festlegung klarer Kontur- und Profilanforderungen in Spezifikationen.
  • Wissenschaft: Analyse von Profilabweichungen und Signalverarbeitung (Filter nach ISO 16610).
  • Versicherung/Recht: Nachweis geometrischer Abweichungen bei Funktions- oder Dichtheitsproblemen.

Typische Prüf- oder Nachweisverfahren: Tastschnittverfahren, optische Profilometrie, CAD-Vergleichsmessung, Auswertung mit Form- und Profiltoleranzen.

FAQ:

  • Worin unterscheidet sich Konturenmessung von Rauheitsmessung?
  • Die Konturenmessung bewertet makrogeometrische Profilformen, während die Rauheitsmessung mikroskopische Oberflächenstrukturen analysiert.