
Werkstoffkompetenz für die Medizintechnik
Für Hersteller, Betreiber und Zulassungsverantwortliche in der Medizintechnik:
Werkstoffberatung, Schadensanalysen und Gebrauchstauglichkeitsbewertungen – normgerecht, rückverfolgbar, MDR-konform.
HERAUSFORDERUNG
In der Medizintechnik hat Werkstoffversagen unmittelbare Konsequenzen – regulatorisch und klinisch.
- Ein Implantat oder Instrument versagt im Einsatz – Ursache und Verantwortung sind unklar.
- Korrosion, Ermüdungsbruch oder unerwartete Versprödung gefährden Produktsicherheit und Marktzulassung.
- Ist eine Komponente nach einem Vorfall noch sicher einsetzbar – oder muss sie zurückgerufen werden?
- Was hat den Schaden verursacht – und wie verhindern wir den Wiedereintritt?
Bauteilversagen, Rückruf oder laufendes Zulassungsverfahren?
LEISTUNGEN
Unsere Leistungen für die Medizintechnik
Forensische Schadensanalyse
Systematische Ursachenermittlung bei Bauteilversagen – Implantate, Instrumente, Gehäuse, Verbindungselemente. Fraktografie, Metallografie, EDX-Analyse. Normgestützte Dokumentation nach VDI 3822 für Behörden, Versicherungen und Hersteller.
Fitness-For-Service Analysen
Objektive Bewertung der Gebrauchstauglichkeit von Komponenten und Systemen – auch nach Vorfällen oder veränderten Betriebsbedingungen. Abschätzung sicherer Restlebensdauern als Grundlage für Weiterbetriebs- oder Rückrufentscheidungen.
Werkstoff- & Schweißberatung
Beratung zur Werkstoffauswahl für Implantate, Instrumente und medizinische Geräte unter Berücksichtigung von Biokompatibilität, Korrosionsbeständigkeit und Fertigungsanforderungen. Unterstützung bei Werkstoffspezifikationen für Zulassungsverfahren.
REGULATORISCHER RAHMEN
NormenkompetenzREGULATORIK & NORMENWELT
Medizintechnik erfordert mehr als technische Kompetenz – sie erfordert regulatorisches Verständnis.
Unsere Analysen und Werkstoffbewertungen liefern normgerechte Nachweise für Post-Market Surveillance, Vigilanzberichte und technische Dokumentationen nach MDR-Anforderungen.
PROJEKTREFERENZEN (ANONYMISIERT)
Aus der Praxis – was wir für Hersteller und Betreiber geleistet haben
Elektrochemische Analyse und REM/EDX-Untersuchung nach vorzeitigem Implantatversagen. Spaltkorrosion als Primärmechanismus identifiziert.
→ Normgerechtes Gutachten für Vigilanzverfahren erstellt
Vollständige Werkstoffcharakterisierung und Biokompatibilitätsnachweise nach ISO 10993 für ein aktives Implantat im MDR-Zulassungsverfahren.
→ Technische Dokumentation benannter Stelle erfolgreich eingereicht
Fraktografische Analyse nach Bruch eines Instruments intraoperativ. Ermüdungsversagen durch Materialfehler aus der Fertigung nachgewiesen.
→ Haftungsklärung gegenüber Hersteller erfolgreich abgeschlossen
ZUSAMMENARBEIT
So läuft eine Zusammenarbeit ab
Anfrage
Kurze Beschreibung Ihres Anliegens – Bauteil, Vorfall oder Fragestellung. Per Formular, E-Mail oder Telefon.
Erstgespräch
Innerhalb von 24 Stunden melden wir uns mit einer ersten Einschätzung und Abstimmung des Untersuchungsumfangs.
Analyse
Prüfung im Labor oder vor Ort. Vollständige Prozesskette mit lückenloser Dokumentation aller Untersuchungsschritte.
Bericht & Beratung
Normgestützter Abschlussbericht mit Handlungsempfehlungen – geeignet für Behörden, Versicherungen und interne QM-Prozesse.
Akuter Schadensfall oder laufende Revision?
WARUM TECHNICAL CENTER
Was Hersteller und Betreiber an unserer Arbeit schätzen
Wir kennen die Anforderungen von MDR, ISO 13485 und benannten Stellen – und liefern Dokumentation, die in Zulassungsverfahren standhält.
Alle Prüf- und Analyseschritte werden vollständig dokumentiert – als Basis für interne QM-Systeme und externe Audits.
Unsere Berichte sind nach VDI 3822 strukturiert und für den Einsatz in Vigilanzverfahren, Haftungsstreitigkeiten und behördlichen Verfahren ausgelegt.
Keine Bindung an Materiallieferanten oder Gerätehersteller – wir bewerten objektiv und ausschließlich im Interesse des Auftraggebers.
TYPISCHE ANLÄSSE
Wann Hersteller, Betreiber und Juristen uns kontaktieren
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Nach einem Bauteilversagen, das einen Vigilanzbericht oder eine behördliche Meldung erfordert
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Im laufenden MDR-Zulassungsverfahren mit offenen Werkstoffnachweisen oder Dokumentationslücken
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Bei Haftungsstreitigkeiten zwischen Hersteller, Betreiber und Patient
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Wenn entschieden werden muss, ob ein Produkt zurückgerufen oder weiter eingesetzt werden kann
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Bei der Entwicklung neuer Implantate oder Instrumente mit anspruchsvollen Werkstoffanforderungen
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Als externer Sachverstand für Post-Market-Surveillance-Berichte und klinische Bewertungen
HÄUFIGE FRAGEN