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Werkstoffkompetenz für Halbzeughersteller

Werkstoff- und Schweißkompetenz für Halbzeughersteller und Druckgerätefertigung

Für Hersteller von Stahl-, Edelstahl- und NE-Halbzeugen sowie Druckgeräten: Peer Review, Schweißqualifikation, Werkstoffberatung und Schnittstelle zur benannten Stelle – nach PED, AD 2000, ASME und EN 10204.

PED 2014/68/EU AD 2000 ASME Section IX EN 10204 (3.1 / 3.2) Schweißqualifikation Peer Review NoBo-Schnittstelle

Jetzt Anfrage stellen

Halbzeuge und Druckgeräte stehen am Anfang der Wertschöpfungskette – Fehler hier vervielfachen sich entlang der gesamten Lieferkette.

    • Eine PED-Konformitätsbewertung steht an – Werkstoffspezifikation, Schweißqualifikation und NoBo-Schnittstelle müssen koordiniert werden.

    • Ein Werkstoffzeugnis 3.1 oder 3.2 nach EN 10204 ist erforderlich – die Anforderungen unterscheiden sich grundlegend.

    • Ein Halbzeug wurde von einem Kunden reklamiert – Werkstofffehler, Wärmebehandlung oder Verarbeitung als Ursache?

    • Eine Schweißverfahrensprüfung nach AD 2000 oder ASME IX wird gefordert – die Anforderungen weichen von ISO 15614 ab.

PED-Konformitätsbewertung, Erstmusterprüfung oder Reklamation eines Halbzeugs?

Wir liefern werkstofftechnische Klarheit – und übernehmen die Schnittstelle zur benannten Stelle.

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Vier Kernleistungen für Halbzeughersteller und Druckgerätefertigung

Schweißberatung & Schweißqualifikation

01

Beratung zur Werkstoffauswahl und Fügetechnik – Erarbeitung und Begleitung von Schweißverfahrensprüfungen nach den jeweils anzuwendenden Regelwerken (PED/AD 2000, ASME IX, ISO 15614).

  • WPS- und WPQR-Erstellung nach AD 2000-HP 2/1
  • Schweißverfahrensprüfung nach ASME Section IX
  • Schweißerprüfungen nach EN ISO 9606 / ASME IX
  • Schnittstelle zu benannter Stelle (TÜV, DEKRA, Lloyd’s)
  • Konformität für Druckgeräte und drucktragende Halbzeuge

AD 2000-HP 2/1
ASME IX
ISO 15614

Peer Review – unabhängige Zweitprüfung

02

Unabhängige Überprüfung Ihrer Schweiß- und Werkstoffdokumentation vor der Abnahme durch Kunden oder benannte Stelle. Fehler werden vor der Abnahme gefunden – nicht danach.

  • Peer Review von WPS / WPQR / WQR
  • Prüfung von Werkstoffspezifikationen und -zeugnissen
  • Review von PED-Konformitätsdokumenten
  • Bewertung von Erstmusterprüfungen (PPAP / FAI)
  • Prüfdokumentation für Behördengenehmigungen

WPS Review
PED-Doku
Erstmuster

Werkstoffberatung Halbzeuge

03

Beratung zur Werkstoffauswahl, Spezifikation und Wärmebehandlung von Halbzeugen unter Berücksichtigung der Weiterverarbeitbarkeit beim Kunden und der einschlägigen Regelwerke.

  • Werkstoffspezifikation nach EN 10025 / 10028 / 10216
  • Beratung zu Wärmebehandlungsregimen
  • Werkstoffzeugnisse 2.2 / 3.1 / 3.2 nach EN 10204
  • Eignungsbewertung für PED-Kategorien
  • Sondergüten, Z-Güten, Sondergeometrien

EN 10204
EN 10025/10028
PED-Eignung

Prozessanalyse & Reklamationsbearbeitung

04

Systematische Analyse von Fertigungsprozessen und Klärung von Reklamationen – von der Fehlerursachenanalyse bis zur Schnittstelle mit dem reklamierenden Kunden.

  • Reklamationsanalyse: Werkstoff, Wärmebehandlung, Geometrie
  • Schadensanalyse an Halbzeugen (Risse, Lunker, Seigerungen)
  • Erarbeitung von Verfahrens- und Arbeitsprobenkonzepten
  • Prozessoptimierung zur Ausschussreduktion
  • Technische Klärung mit Kunden und benannter Stelle

Reklamation
8D-Report
Prozessanalyse

NORMENKOMPETENZ

Halbzeug & Druckgerät

PED 2014/68/EU
AD 2000-Merkblätter
ASME Section IX
EN 10204 (2.2 / 3.1 / 3.2)
DIN EN 13445 (unbefeuerte Druckbehälter)
DIN EN 13480 (Rohrleitungen)
DIN EN ISO 15614
DIN EN ISO 3834
EN 10025 / 10028 / 10216

Welche Halbzeuge und Bauformen wir abdecken

  • Bleche, Bänder, Rohre, Stangen

    LANG & FLACH

    Werkstoffspezifikation und Werkstoffzeugnisse für gewalzte und gezogene Halbzeuge nach EN 10025, 10028, 10216 sowie für Sondergüten.

  • Schmiedeteile, Gussstücke, Klöpperböden

    GEFORMT

    Werkstoff- und Verfahrensberatung für freigeformte und gegossene Halbzeuge mit besonderen Anforderungen an Gefüge, Mikrostruktur und Reinheit.

  • Druckbehälter, Rohrleitungen, Klöpper-/Korbbogenböden

    DRUCKGERÄTE

    PED-konforme Auslegung, Werkstoffauswahl und Schweißqualifikation für Druckgeräte aller Kategorien (I–IV) inkl. Modul-Bewertungen.

  • Austenitisch, Duplex, Nickelbasis, Aluminium

    EDELSTAHL & NE-METALLE

    Spezifische Werkstoff- und Schweißkompetenz für korrosionsbeständige und Hochtemperaturwerkstoffe – inklusive Sonderlegierungen.

  • Vergütungs- und Feinkornbaustähle

    HOCHFESTE STÄHLE

    Beratung für hochfeste Halbzeuge inkl. Wärmebehandlung, Wasserstoffbeständigkeit und kontrollierter Verarbeitbarkeit beim Weiterverarbeiter.

  • Plattiert, beschichtet, Sondergüten

    SONDERWERKSTOFFE

    Bewertung von plattierten Werkstoffen, Sondergüten und kundenspezifischen Werkstoffspezifikationen außerhalb der Standardregelwerke.

PED-Konformität ist mehr als ein CE-Stempel – sie ist ein durchgängiges Werkstoff- und Fertigungsregime.

  • Welche Kategorie hat Ihr Druckgerät?

    KATEGORIEN I–IV

    Die PED-Kategorie ergibt sich aus Druck, Volumen und Fluidgruppe. Sie bestimmt Modul-Auswahl, Prüfumfang und benannte Stelle. Wir bewerten und dokumentieren normgerecht – Grundlage für jede weitere Entscheidung.

  • PED-konforme Werkstoffwahl

    WERKSTOFFE NACH ANHANG I

    Werkstoffe für Druckgeräte müssen nach harmonisierten Normen, Werkstoff-EAM oder PMA freigegeben sein. Wir prüfen die Eignung und übernehmen die Dokumentation für die NoBo-Bewertung.

  • Schweißen unter PED – AD 2000 als Bibel

    SCHWEISSQUALIFIKATION AD 2000-HP

    Die AD 2000-Merkblätter (HP 0, HP 2/1, HP 5/3) regeln Schweißverfahrensprüfungen, Schweißeranerkennung und Wärmebehandlung. Wir erarbeiten und dokumentieren PED-konforme WPS und WPQR.

Konventionell, kerntechnisch oder regenerativ – wir kennen die Unterschiede.

  • Vom Hersteller bestätigte Prüfung

    WERKSTOFFZEUGNIS 3.1

    Der Hersteller bescheinigt selbst, dass das Halbzeug die vereinbarten Eigenschaften erfüllt. Voraussetzung ist eine vom Qualitätswesen unabhängige Prüfung.

    • Standard für die meisten Druckgeräteanwendungen
    • Im Allgemeinen zulässig bis PED-
      Kategorie III für nicht-kritische
      Anwendungen
    • Erstellung durch werkseigene QS-Abteilung
    • Vollständige Dokumentation der Prüfungen erforderlich
  • Bestätigung durch unabhängige Stelle

    WERKSTOFFZEUGNIS 3.2

    Zusätzlich zum Hersteller bescheinigt eine unabhängige Stelle (z.B. TÜV, Sachverständiger des Bestellers) die Prüfung. Höchste Stufe der Werkstoffbescheinigung.

    • Erforderlich für PED-Kategorie IV und kritische Anwendungen
    • Unabhängige Prüfung beim Hersteller oder im Prüflabor
    • Dokumentation der Probenahme und Prüfung
    • Wir können als unabhängige Stelle auftreten

Aus der Praxis – was wir für Halbzeughersteller und Druckgerätefertiger geleistet haben

  • PED-Konformitätsbewertung Druckbehälter Kategorie III

    DRUCKBEHÄLTERHERSTELLER

    Vollständige PED-Konformitätsbewertung für einen Druckbehälter aus 16Mo3 inkl. WPS-Erstellung, Verfahrensprüfung nach AD 2000-HP 2/1 und NoBo-Begleitung.


    → TÜV-Abnahme ohne Nachforderungen, CE-Kennzeichnung freigegeben

  • Reklamationsanalyse Lunkerbildung Schmiedeteile

    STAHLHALBZEUGHERSTELLER

    Schadensanalyse an reklamierten Schmiedeteilen aus 42CrMo4 nach Lunker- und Seigerungsbefund beim Kunden. Ursachenermittlung in Schmelze und Wärmeführung.


    → Prozessanpassung umgesetzt, Reklamation gegenüber Kunde geklärt

  • Schweißverfahrensprüfung Duplex-Rohrleitungen ASME IX

    EDELSTAHL-ROHRHERSTELLER

    Erarbeitung und Begleitung der Schweißverfahrensprüfung nach ASME Section IX für eine Duplex-Rohrleitung (UNS S31803). Werkstoffzeugnis 3.2 mit unabhängiger Prüfung.


    → Rohrleitung für Export in den US-Markt freigegeben

So läuft eine Zusammenarbeit ab


[receiver]

Anfrage

Kurze Beschreibung Ihres Anliegens – Halbzeug, Druckgerät, PED-Kategorie oder Reklamation.

[comments]

Erstgespräch

Innerhalb von 24 Stunden: Klärung des Regelwerks, der Anforderungen und der NoBo-Schnittstelle.
[cog]

Bearbeitung

Schweißqualifikation, Werkstoffberatung, Peer Review oder Reklamationsanalyse – im Werk oder im Labor.
[file-edit]

Bericht & Abnahme

Vollständige, normkonforme Dokumentation – einsetzbar für TÜV, ASME-Auditor oder Endkunde.

Was Halbzeughersteller und Druckgerätefertiger an unserer Arbeit schätzen

  • PED- und ASME-Expertise
    Wir kennen die Druckgeräterichtlinie und ASME Section IX aus der Praxis – und übersetzen die Regelwerke in konkrete WPS, Werkstoffzeugnisse und Auditunterlagen.
  • Unabhängige Stelle für 3.2-Zeugnisse
    Wir können als unabhängige Stelle für Werkstoffzeugnisse 3.2 nach EN 10204 auftreten – ein zentrales Element für PED-Kategorie IV und kritische Anwendungen.
  • Reklamation als Chance, nicht als Ärger
    Reklamationsanalysen führen wir lösungsorientiert durch – nicht nur Ursachenklärung, sondern technische Klärung mit dem reklamierenden Kunden.
  • NoBo-Schnittstelle ohne Reibung
    Wir sprechen die Sprache von TÜV, DEKRA, Lloyd’s und SLV – damit PED-Konformitätsbewertungen reibungslos verlaufen und keine Lieferzeit kosten.

Wann Halbzeughersteller und Druckgerätefertiger uns kontaktieren

  • Eine PED-Konformitätsbewertung mit benannter Stelle steht an – Vorbereitung und Schnittstelle gesucht
  • Eine Schweißverfahrensprüfung nach AD 2000-HP 2/1 oder ASME Section IX wird gefordert
  • Ein Werkstoffzeugnis 3.2 mit unabhängiger Prüfung ist erforderlich – wir können diese Prüfung übernehmen
  • Ein Halbzeug wurde reklamiert – Werkstofffehler, Wärmebehandlung, Fertigungsproblem oder Anwenderfehler?
  • Peer Review von WPS, WPQR oder Werkstoffspezifikation vor Audit oder Erstmusterprüfung
  • Eine Sondergüte oder ein nicht-harmonisierter Werkstoff soll PED-konform eingesetzt werden – PMA-Vorbereitung gesucht

Kein akuter Bedarf, aber Fragen zu PED, AD 2000 oder ASME?

Ein unverbindliches Erstgespräch ist jederzeit möglich.

Erstgespräch anfragen →

Was Halbzeughersteller und Druckgerätefertiger vor der ersten Anfrage wissen wollen

  • Was ist der Unterschied zwischen Werkstoffzeugnis 3.1 und 3.2 nach EN 10204?

    Das 3.1-Zeugnis bescheinigt der Hersteller selbst auf Basis einer von der Fertigung unabhängigen Prüfung. Das 3.2-Zeugnis erfordert zusätzlich die Bestätigung durch eine unabhängige Stelle (z.B. TÜV oder ein vom Besteller beauftragter Sachverständiger). Für PED-Kategorie IV und besonders kritische Werkstoffe ist 3.2 vorgeschrieben. Wir können als unabhängige Stelle für 3.2-Zeugnisse auftreten und übernehmen die Probenahme und Prüfung beim Hersteller oder im Prüflabor.
  • Wann brauche ich AD 2000 und wann ASME Section IX?

    AD 2000 ist ein in Deutschland etabliertes Regelwerk zur Erfüllung der PED-Anforderungen ASME Section IX gilt für den US-Markt und für Druckgeräte nach ASME-Code. Bei Export in die USA oder bei US-Auftraggebern ist ASME erforderlich, im EU-Raum AD 2000. Bei dual gelisteten Geräten (EU + US) sind oft beide Qualifikationen nötig – wir können beide Regelwerke abdecken und die Schnittstellen zwischen den Anforderungen managen.
  • Können Sie auch bei Reklamationen gegenüber unseren Kunden vermitteln?

    Ja. Reklamationsanalysen sind ein zentrales Element unserer Arbeit. Wir klären die Ursache neutral – ob Werkstofffehler, Wärmebehandlung, Fertigungsproblem oder Anwenderfehler beim Kunden. Auf Wunsch übernehmen wir auch die technische Kommunikation mit dem reklamierenden Kunden, um die Klärung zu beschleunigen und langwierige Streitfälle zu vermeiden.
  • Was ist eine PMA und wann brauche ich sie?

    Eine PMA (Particular Material Appraisal) ist eine werkstoffspezifische Beurteilung für nicht-harmonisierte Werkstoffe oder Sondergüten unter PED. Sie ist erforderlich, wenn ein Werkstoff nicht in einer harmonisierten Norm gelistet ist oder von der Norm abgewichen werden soll. Wir erstellen PMA-Dossiers und begleiten die Genehmigung durch die benannte Stelle.
  • Welche PED-Kategorie gilt für mein Druckgerät?

    Die PED-Kategorie (I bis IV) ergibt sich aus Druck, Volumen und Fluidgruppe nach den Diagrammen 1 bis 9 der Druckgeräterichtlinie. Die Kategorie bestimmt den Modul für die Konformitätsbewertung und damit den Prüfumfang und die Beteiligung der benannten Stelle. Wir bewerten Ihre Geräte normgerecht und dokumentieren die Einstufung – Grundlage für alle weiteren Schritte in der Konformitätsbewertung.

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Werkstoffkompetenz für Kran- und Brückenbau

Werkstoff- und Schweißkompetenz für Kran- und Brückenbau

– wo Tragwerke unter Last stehen

Für Hersteller und Errichter von Kranen, Brücken und Stahltragwerken: Schweißberatung, Schweißqualifikation und Werkstoffberatung – nach EN 1090, EN 1993, FEM und DIN 18800. Sicherheitskritisch bewertet, normgerecht dokumentiert.

EN 1090 Stahlbau Schweißqualifikation Werkstoffberatung Hochfeste Stähle Dynamische Lasten Brückenbau Krantragwerke

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Tragwerke haben keine zweite Chance – Werkstoff- und Schweißfehler haben sicherheits- und haftungsrelevante Folgen.

    • Eine EN-1090-Zertifizierung steht an – die EXC-Einstufung Ihres Bauteils ist unklar oder strittig.
    • Hochfeste Feinkornbaustähle (S690QL, S960QL) erfordern besondere Vorwärm- und Wärmenachbehandlungskonzepte – Fehler werden teuer.

    • Dynamisch belastete Schweißnähte an Kranträgern oder Brücken zeigen Risse – Ursache und Sanierungskonzept gesucht.

    • Eine Werkstoffspezifikation für ein Tragwerk muss erstellt oder überprüft werden – Ermüdung, Sprödbruch und Korrosion müssen berücksichtigt werden.

EXC-Einstufung, EN-1090-Zertifizierung oder Schweißqualifikation für Tragwerk?

Wir übernehmen die technische Vorbereitung und begleiten Sie bis zur Abnahme durch die Zertifizierungsstelle.

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Drei Kernleistungen für Hersteller und Errichter von Tragwerken

Schweißberatung für Tragwerke

01

Beratung zu Schweißverfahren, Vorwärmung, Nahtgestaltung und Wärmeführung – speziell für hochfeste Feinkornbaustähle, dickwandige Tragwerke und dynamisch belastete Konstruktionen.

  • Beratung für S355–S960QL und Sondergüten
  • Vorwärm- und Aufkohlungskonzepte (DASt)
  • Wärmenachbehandlung dickwandiger Bauteile
  • Wasserstoffinduzierte Rissbildung verhindern
  • Beratung für Reparaturschweißungen an Tragwerken

S690QL / S960QL
DASt-Richtlinie 009

Schweißqualifikation nach EN 1090

02

Begleitung von Schweißqualifikationen für stahlbauliche Tragwerke – von der WPS-Erstellung bis zur Abnahme durch die Zertifizierungsstelle. Ausführungsklassen EXC 1–4 normgerecht abgedeckt.

  • Bestimmung der erforderlichen Ausführungsklasse (EXC)
  • Schweißverfahrensprüfung WPS / WPQR (DIN EN ISO 15614)
  • Schweißerprüfungen nach DIN EN ISO 9606
  • Schnittstelle zu Zertifizierungsstellen (TÜV, DVS-IIW, SLV)
  • EN-1090-Erstzertifizierung und Re-Zertifizierung

EN 1090-1
EXC 1–4
ISO 3834

Werkstoffberatung Tragwerke

03

Beratung zur Werkstoffauswahl für Stahltragwerke unter Berücksichtigung von Lastfällen, Kerbschlagzähigkeit, Sprödbruchverhalten, Korrosion und wirtschaftlicher Verarbeitbarkeit.

  • Werkstoffauswahl nach EN 1993-1-10 (Sprödbruch)
  • Kerbschlaganforderungen für tiefe Temperaturen
  • Beratung zu Z-Güten gegen Lamellenrisse
  • Werkstoffzeugnis-Bewertung (3.1 / 3.2 nach EN 10204)
  • Korrosions- und Beschichtungsberatung für Außenanwendungen

EN 1993-1-10
Z-Güten
EN 10204

NORMENKOMPETENZ

Stahlbau, Kran & Brücke

EN 1090-1 / EN 1090-2
EN 1993 (Eurocode 3)
DIN EN ISO 3834
FEM 1.001 (Krantragwerke)
DIN EN 13001
DIN EN ISO 15614
DIN EN ISO 9606
DASt-Richtlinien
EXC 1–4 (Ausführungsklassen)

Kran und Brücke – verwandte Welten mit jeweils eigener Logik

  • Hebezeuge, Hallenkrane, Hafenkrane, Spezialkrane

    KRANTRAGWERKE

    Krantragwerke sind durch zyklische Belastung und Lastkollektive geprägt. Ermüdungsnachweise nach FEM 1.001 und DIN EN 13001 sind zentrale Anforderungen – ebenso wie geschweißte Trägerkonstruktionen, die jahrzehntelang tausende Lastspiele aushalten müssen.

    • Ermüdungsbewertung nach FEM 1.001 und EN 13001
    • Schweißnahtklassen für dynamisch belastete Trägerkonstruktionen
    • Inspektionskonzepte für Bestandskrane
    • Schadensanalyse bei Rissbildung an Kranträgern

  • Straßenbrücken, Eisenbahnbrücken, Sonderbauwerke

    BRÜCKENBAU

    Brückenbau folgt Eurocode 3 (EN 1993) mit besonderen Anforderungen an Sprödbruch und Ermüdung. Die DASt-Richtlinien definieren die Grenzen für hochfeste Stähle. Außenbewitterung, dynamische Verkehrslasten und Lebensdauern von 50–100 Jahren machen die Werkstoffwahl zur Schlüsselentscheidung.

    • Werkstoffwahl nach EN 1993-1-10 für Sprödbruch
    • Ermüdungsnachweise für Straßen- und Eisenbahnbrücken
    • DASt-Richtlinien für hochfeste Stähle
    • Korrosionsschutzkonzepte für jahrzehntelange Standzeit

EN 1090 ist mehr als ein CE-Kennzeichen – sie ist die Eintrittskarte für jeden Stahlbauauftrag.

  • Welche EXC-Klasse braucht Ihr Bauteil – und was bedeutet das?

    AUSFÜHRUNGSKLASSEN EXC 1–4

    EN 1090-2 definiert vier Ausführungsklassen nach Sicherheits- und Komplexitätskriterien. Die korrekte Einstufung ist entscheidend: Eine Unterklassifizierung gefährdet die Zulassung, eine Überklassifizierung verursacht unnötige Kosten in Prüfung und Fertigung. Wir bewerten und dokumentieren normkonform.

  • Erstzertifizierung als Tragwerkshersteller

    EN-1090-ERSTZERTIFIZIERUNG

    Die EN-1090-Zertifizierung ist Voraussetzung, um stahlbauliche Tragwerke in der EU mit CE-Kennzeichen in Verkehr zu bringen. Wir bereiten Ihr Unternehmen vor: Schweißaufsicht nach DIN EN ISO 14731, FPC, Schweißverfahrensprüfungen, Schweißerprüfungen – inklusive Audit-Begleitung.

  • S690QL und S960QL – kein Standardstahl

    HOCHFESTE FEINKORNSTÄHLE

    Hochfeste Feinkornbaustähle erfordern strenge Vorwärmregime, kontrollierte Wärmeeinbringung und speziell ausgewählte Schweißzusätze. Die DASt-Richtlinie 009 gibt den Rahmen vor – wir übersetzen ihn in konkrete Schweißanweisungen und Fertigungsempfehlungen.

  • EN 1993-1-10 – die richtige Werkstoffgüte für Tragwerke

    SPRÖDBRUCHSICHERHEIT

    Sprödbruch zählt zu den kritischsten Versagensmechanismen im Stahlbau. EN 1993-1-10 verknüpft Werkstoffgüte, Bauteildicke, Kerbschlagzähigkeit und Einsatztemperatur. Eine fehlerhafte Wahl kann zu Tragwerksversagen ohne Vorankündigung führen.

Aus der Praxis – was wir für Stahlbauer und Tragwerkshersteller geleistet haben

  • EN-1090-Erstzertifizierung EXC 3 für Hallenkrane

    KRANHERSTELLER

    Begleitung der vollständigen EN-1090-Erstzertifizierung für einen Hallenkranhersteller – Schweißaufsicht, FPC-Aufbau, Verfahrensprüfungen und Schweißerqualifikation für S355 und S690QL.


    → Erstzertifizierung ohne Nachforderungen, CE-Kennzeichnung freigegeben

  • Werkstoff- und Schweißberatung Eisenbahnbrücke

    STAHLBAUUNTERNEHMEN

    Beratung zur Werkstoffauswahl nach EN 1993-1-10 für eine Eisenbahnbrücke aus S355J2W (wetterfester Baustahl). Schweißverfahrensprüfung und Wärmeführungskonzept für dickwandige Knotenbleche.


    → Bauwerk normgerecht ausgeführt, Lebensdauer 100 Jahre nachgewiesen

  • Schadensanalyse Rissbildung an Kranträger

    HAFENKRAN-BETREIBER

    Forensische Analyse nach Rissbildung am Hauptträger eines Hafenkrans nach 22 Jahren Betrieb. Ermüdungsversagen durch unzureichende Nahtqualität und Kerbeinflüsse identifiziert.


    → Sanierungskonzept entwickelt, Weiterbetrieb für 8 Jahre genehmigt

So läuft eine Zusammenarbeit ab


[receiver]

Anfrage

Kurze Beschreibung Ihres Anliegens – Tragwerk, Werkstoff, Schweißqualifikation oder EN-1090-Zertifizierung.
[comments]

Erstgespräch

Innerhalb von 24 Stunden: Einschätzung des Umfangs, Klärung von EXC-Klasse und Norm­anforderungen.

[search]

Beratung & Analyse

Werkstoffberatung, WPS-Erstellung, Verfahrensprüfung oder Schadensanalyse – im Werk oder im Labor.
[file-edit]

Bericht & Abnahme

Vollständige, normkonforme Dokumentation – direkt verwendbar für Zertifizierungsstelle, TÜV oder Bauherr.

Was Stahlbauer und Tragwerkshersteller von uns erwarten

  • EN-1090-Expertise aus der Praxis
    Wir kennen EN 1090 nicht nur aus dem Handbuch – wir haben Erstzertifizierungen von EXC 1 bis EXC 4 begleitet und wissen, worauf Auditoren wirklich schauen.
  • Sicherheitskritisches Denken
    Tragwerke versagen selten leise. Wir bewerten mit dem nötigen Sicherheitsbewusstsein und liefern Empfehlungen, die im Versagensfall Bestand haben.
  • Hochfeste Stähle als Schwerpunkt
    S690QL, S960QL, wetterfeste Baustähle – wir kennen die Eigenheiten der wirtschaftlich wichtigsten Konstruktionswerkstoffe im modernen Stahlbau.
  • Schnittstelle zu TÜV, SLV und DVS
    Wir sprechen die Sprache der Zertifizierungsstellen und sorgen dafür, dass Erstzertifizierungen und Schweißqualifikationen reibungslos verlaufen.

Wann Stahlbauer, Kran- und Brückenhersteller uns kontaktieren

  • Eine EN-1090-Erstzertifizierung steht an – Vorbereitung, FPC-Aufbau und Audit-Begleitung gesucht
  • Eine Schweißqualifikation für einen neuen Werkstoff (z.B. S690QL) muss erarbeitet werden
  • Ein bestehender Kranträger oder Brückenbauteil zeigt Risse – Ursachenklärung und Sanierungskonzept gesucht
  • EXC-Einstufung eines Bauteils ist strittig oder unklar – normkonforme Bewertung gesucht
  • Werkstoffwahl für ein neues Tragwerk muss nach EN 1993-1-10 abgesichert werden
  • Lamellenrisse oder Z-Güten-Anforderungen bei dickwandigen Knotenblechen klären

Kein akuter Bedarf, aber Fragen zu EN 1090, EXC-Klassen oder hochfesten Stählen?

Ein unverbindliches Erstgespräch ist jederzeit möglich.

Erstgespräch anfragen →

Was Stahlbauer und Hersteller vor der ersten Anfrage wissen wollen

  • Wie wird die Ausführungsklasse (EXC) für ein Tragwerk bestimmt?

    Die Ausführungsklasse nach EN 1090-2 ergibt sich aus drei Faktoren: Schadensfolgeklasse (CC), Beanspruchungskategorie (statisch oder dynamisch) und Herstellungskategorie. Daraus resultieren EXC 1 (geringe Anforderungen) bis EXC 4 (höchste Anforderungen). Wir analysieren Ihre Bauteilsituation, bestimmen die korrekte EXC und dokumentieren die Einstufung normkonform – damit Sie weder über- noch unterklassifiziert produzieren.
  • Können Sie die EN-1090-Erstzertifizierung komplett begleiten?

    Ja. Wir übernehmen die vollständige Vorbereitung: Aufbau der Fertigungseigenkontrolle (FPC), Bestellung und Qualifizierung der Schweißaufsicht (DIN EN ISO 14731), Erstellung von WPS und WPQR, Schweißerprüfungen und Vorbereitung der Audit-Unterlagen. Bei der Audit-Durchführung sind wir vor Ort und sorgen für reibungslose Kommunikation mit der Zertifizierungsstelle (TÜV, SLV, DVS-IIW).
  • Welche Besonderheiten gelten beim Schweißen hochfester Stähle wie S690QL und S960QL?

    Hochfeste Feinkornbaustähle reagieren sehr empfindlich auf Wärmeeinbringung und Wasserstoffaufnahme. Die DASt-Richtlinie 009 gibt detaillierte Vorgaben für Vorwärmtemperaturen, Streckenenergie und Wärmenachbehandlung. Fehler führen zu Aufhärtungen, Wasserstoffrissen oder Festigkeitsabfall. Wir erarbeiten Ihre Schweißanweisung normkonform und begleiten die Verfahrensprüfung – damit Sie den höheren wirtschaftlichen Nutzen dieser Stähle ohne technisches Risiko realisieren.
  • Was ist der Unterschied zwischen FEM 1.001 und EN 13001 bei Krantragwerken?

    FEM 1.001 ist die historisch gewachsene Berechnungsgrundlage für Hebezeuge der FEM (Fédération Européenne de la Manutention). EN 13001 ist die aktuelle europäische Norm und zunehmend Stand der Technik. Beide arbeiten mit Lastkollektiven und Beanspruchungsgruppen, unterscheiden sich aber in Detailbewertungen für Schweißnähte und Ermüdung. Wir beraten zur richtigen Anwendung – je nach Land, Auftraggeber und Bauwerksart.
  • Können Sie auch bei Schäden an Bestandstragwerken unterstützen?

    Ja. Schadensanalysen an Krantragwerken und Brücken sind ein Schwerpunkt unserer Arbeit – Rissbildung, Ermüdungsschäden, Korrosionsschäden, Schweißnahtversagen. Wir analysieren die Ursache, bewerten die verbleibende Tragfähigkeit und erarbeiten ein Sanierungskonzept – auch mit Begleitung der Reparaturschweißungen und der anschließenden Freigabedokumentation.

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Werkstoffkompetenz für Produktionsanlagen-Betreiber

Werkstoff- und Schweißkompetenz für Produktionsanlagen-Betreiber

– damit Ihre Produktion läuft

Für Werks- und Instandhaltungsleiter mit eigener Fertigung: Schweißberatung für Reparaturen und Instandhaltung, Schweißqualifikation für Eigenleistungen und Prozessoptimierung – mit dem Ziel maximaler Anlagenverfügbarkeit.

Anlagenverfügbarkeit Reparaturschweißen Instandhaltung Schweißqualifikation Peer Review Prozessoptimierung TÜV-Schnittstelle

Jetzt Anfrage stellen

Produktionsanlagen-Betreiber kämpfen täglich gegen ungeplante Stillstände – und für jede Stunde, die ihre Anlagen laufen.

    • Eine Reparaturschweißung an einer Anlagenkomponente steht an – Werkstoff und Verfahren müssen schnell und richtig gewählt werden.
    • Die eigene Werkstatt soll Reparaturen normgerecht durchführen – Schweißqualifikation und Prozessstabilität fehlen oder sind veraltet.
    • Wiederkehrende Schäden an gleichen Anlagenkomponenten – die Ursache ist unklar, der wirtschaftliche Schaden steigt.

    • Der TÜV oder eine andere benannte Stelle stellt Anforderungen an die werksinterne Fertigung – die Schnittstelle muss professionell betreut werden.

  • 24h

    Erreichbarkeit bei akuten Stillständen

  • 100%

    Unabhängig von Anlagenherstellern

  • weltweit

    Vor-Ort-Einsätze in Ihrem Werk

  • TÜV +

    Schnittstelle zu allen benannten Stellen

Anlagenstillstand, Reparaturschweißung oder geplante Wartung?

Wir kommen ins Werk – bundesweit, auch kurzfristig. Anlagenverfügbarkeit ist unser Maßstab.

Direkt anfragen →

Drei Kernleistungen für Werks- und Instandhaltungsleiter

Schweißberatung für Instandhaltung & Reparatur

01

Beratung zur richtigen Werkstoff-, Verfahrens- und Zusatzauswahl bei Reparatur- und Instandhaltungsschweißungen an Bestandsanlagen – inklusive Wärmeführungskonzepten für kritische Werkstoffkombinationen.

  • Reparaturschweißkonzepte für Bestandskomponenten
  • Werkstoffidentifikation an Altkomponenten
  • Wärmeführung und Vorwärmkonzepte vor Ort
  • Beratung für unbekannte oder kritische Werkstoffe
  • Schadensanalyse als Vorstufe zur Reparatur

Reparaturschweißen
PMI / PMI-Analyse

Schweißqualifikation für Eigenleistungen

02

Begleitung von Schweißverfahrensprüfungen und Schweißerqualifikationen für Ihre werksinterne Fertigung und Instandhaltung – damit Eigenleistungen normgerecht und behördentauglich sind.

  • WPS / WPQR nach DIN EN ISO 15614
  • Schweißerprüfungen nach DIN EN ISO 9606
  • Schnittstelle zu TÜV, DEKRA, Lloyd’s und SLV
  • Peer Review werksinterner Schweißpläne
  • Aufbau und Pflege Ihrer Qualifikationsdokumentation

    ISO 15614
    ISO 9606
    ISO 3834

    Prozessanalyse & Verbesserung

    03

    Systematische Analyse Ihrer werksinternen Schweiß-, Löt- und Fertigungsprozesse – zur Identifikation von Ursachen wiederkehrender Schäden, Stillstandszeiten und Ausschuss. Erarbeitung konkreter Verfahrenskonzepte mit messbarem Ergebnis.

    • Prozessanalyse durch Experten vor Ort
    • Erarbeitung von Verfahrens- und Arbeitsprobenkonzepten
    • Ursachenanalyse bei wiederkehrenden Schäden
    • Optimierung der Reparaturprozesse
    • Aufbau eigenständiger QS-Strukturen

    Verfügbarkeit
    Prozessoptimierung
    Eigen-QS

    Unser Maßstab: Wie viel mehr leistet Ihre Anlage? Das Ziel: Maximale Laufleistung für Ihre Anlage.

    • Reduzierung ungeplanter Stillstände

      Wiederkehrende Schäden haben Ursachen – meist im Werkstoff, im Schweißverfahren oder in der Wärmebehandlung. Wir identifizieren die Wurzel und liefern eine Lösung, die das Problem dauerhaft beseitigt.

    • Schnellere Wiederinbetriebnahme
      Wenn die Anlage steht, zählt jede Stunde. Wir kommen kurzfristig vor Ort, beraten zur Reparaturstrategie und sorgen dafür, dass die Reparatur normgerecht und gleichzeitig schnell ausgeführt wird.
    • Mehr Eigenleistung – weniger Fremdvergabe
      Mit qualifizierten Eigenschweißern und normgerechter Dokumentation reduzieren Sie Ihre Abhängigkeit von externen Dienstleistern und beschleunigen den Reparaturprozess strukturell.
    • Längere Standzeiten von Komponenten
      Werkstoffwahl, Beschichtungen und Wärmebehandlung beeinflussen die Lebensdauer kritischer Komponenten. Wir optimieren — auf Basis von Verschleißmechanismen und Betriebsbedingungen.

    Akut, geplant oder strategisch – wir unterstützen in jeder Phase

    • Anlagenstillstand & Notreparatur

      AKUT

      Eine kritische Komponente versagt, die Anlage steht. Wir kommen kurzfristig vor Ort, beraten zur sicheren Reparaturstrategie und unterstützen bei der schnellen Wiederinbetriebnahme – auch bei unbekannten Werkstoffen und kritischen Wärmebehandlungen.
    • Wartungsfenster & Revisionen

      GEPLANT

      Bei geplanten Stillständen erarbeiten wir Reparaturkonzepte, Schweißanweisungen und Prüfpläne im Vorfeld. So nutzen Sie das Wartungsfenster optimal und vermeiden teure Verzögerungen während der Revision.
    • Aufbau eigener Werkstattfähigkeit

      STRATEGISCH

      Wenn die Eigeninstandhaltung dauerhaft mehr leisten soll: Aufbau von Schweißqualifikation, normgerechter Dokumentation und Prozessstabilität – damit Sie strategisch unabhängiger von Fremdleistungen werden.

    Aus der Praxis – was wir für Produktionsanlagen-Betreiber geleistet haben

    • Reparaturschweißung Wärmetauscher mit Werkstoffidentifikation

      CHEMIEWERK

      Notreparatur an einem Wärmetauscher unbekannter Werkstoffhistorie. PMI-Analyse vor Ort, Identifikation des Grundwerkstoffs und Erarbeitung einer Reparatur-WPS innerhalb von 12 Stunden.


      → Anlage nach 36 Stunden wieder in Betrieb statt geplant 5 Tagen

    • Schweißqualifikation Edelstahl für Eigenwerkstatt

      LEBENSMITTELPRODUKTION

      Aufbau einer kompletten Schweißqualifikation für Edelstahl 1.4301/1.4571 in der hauseigenen Instandhaltungswerkstatt. WPS, Schweißerprüfungen und ISO-3834-konforme Dokumentation.


      → 80 % der Reparaturen werden seither intern erledigt, Reaktionszeit halbiert

    • Ursachenanalyse wiederkehrender Wellenrisse

      PAPIERFABRIK

      Systematische Ursachenanalyse nach drei Wellenbrüchen innerhalb von 18 Monaten. Identifikation einer Kombination aus Werkstoffschwäche und Wärmebehandlungsfehler.


      → Wechsel auf höhere Werkstoffgüte, kein Bruch mehr in 3 Jahren Betrieb

    So läuft eine Zusammenarbeit ab


    [receiver]

    Anfrage

    Akut, geplant oder strategisch – kurze Beschreibung Ihrer Situation. Bei Stillständen direkter telefonischer Kontakt.

    [comments]

    Erstgespräch

    Innerhalb von 24 Stunden: Einschätzung des Aufwands, Klärung der Vor-Ort-Notwendigkeit und Terminabstimmung.
    [location]

    Vor-Ort-Termin

    Beratung im Werk, Werkstoffanalyse, Reparaturkonzept oder Qualifikationsbegleitung – direkt in Ihrer Werkstatt.
    [file-edit]

    Bericht & Umsetzung

    Klare Dokumentation, normgerechte WPS und Handlungsempfehlungen – einsetzbar für Eigenleistung oder behördliche Abnahme.

    Was uns von allgemeinen Prüflaboren unterscheidet

    • Vor-Ort statt aus dem Büro
      Wir kommen in Ihr Werk, sehen die Anlage und kennen die Situation aus eigener Anschauung. Reine Schreibtischberatung ist im Instandhaltungsalltag keine echte Hilfe.
    • Reparatur-Erfahrung statt Neubau-Theorie
      Schweißen an Bestandsanlagen ist anders als Schweißen am Neubau – unbekannte Werkstoffe, bestehende Eigenspannungen, beengte Platzverhältnisse. Wir kennen die Eigenheiten.
    • Anlagenverfügbarkeit als Maßstab
      Jede unserer Empfehlungen wird daran gemessen, wie sehr sie Ihre Anlagenverfügbarkeit erhöht. Theoretisch elegante Lösungen sind nicht automatisch praktisch sinnvoll.
    • Schnelle Verfügbarkeit
      Bei Stillständen sind wir innerhalb von 24 Stunden erreichbar und in der Regel innerhalb von 24–48 Stunden vor Ort.

    Wann Werks- und Instandhaltungsleiter uns kontaktieren

    • Eine Anlagenkomponente versagt während des Betriebs – schnelle Reparaturberatung mit Werkstoffidentifikation gesucht
    • Wiederkehrende Schäden an gleichen Anlagenteilen – die Ursache wurde bisher nicht dauerhaft gelöst
    • Die werksinterne Werkstatt soll für ein neues Werkstoff- oder Verfahrensspektrum qualifiziert werden
    • Vor einer geplanten Anlagenrevision: Reparaturkonzepte und WPS für die geplanten Eingriffe vorbereiten
    • Der TÜV oder eine andere benannte Stelle stellt Anforderungen an die werksinterne Fertigung – Schnittstelle und Begleitung gesucht
    • Strategische Aufstellung der Eigeninstandhaltung – mehr Leistung intern erbringen, weniger Fremdvergabe

    Kein akuter Stillstand, aber Bedarf an strategischer Beratung für Ihre Instandhaltung?

    Ein unverbindliches Erstgespräch ist jederzeit möglich.

    Erstgespräch anfragen →

    Was Werks- und Instandhaltungsleiter vor der ersten Anfrage wissen wollen

    • Wie schnell können Sie bei einem akuten Anlagenstillstand vor Ort sein?

      Bei akuten Stillständen sind wir innerhalb von 24 Stunden telefonisch verfügbar und in der Regel innerhalb von 24–48 Stunden vor Ort. Bei direkter telefonischer Kontaktaufnahme können wir oft schon im ersten Gespräch erste Schritte zur Werkstoffidentifikation und Reparaturstrategie besprechen, sodass Sie sofort handlungsfähig sind.
    • Können Sie Werkstoffe an Bestandsanlagen identifizieren, wenn die Dokumentation fehlt?

      Ja. PMI-Analysen (Positive Material Identification) führen wir vor Ort an der Anlage durch – mit mobilen Spektrometern. So bestimmen wir den Grundwerkstoff einer Komponente in wenigen Minuten und können sofort eine geeignete Reparaturstrategie vorschlagen. Bei besonders kritischen Werkstoffen oder strittigen Befunden ergänzen wir mit Laboranalysen.
    • Können Sie unsere werksinterne Werkstatt zur normgerechten Schweißfertigung qualifizieren?

      Ja. Wir begleiten den vollständigen Aufbau einer normgerechten Eigenfertigung: Schweißverfahrensprüfung (WPS / WPQR), Schweißerqualifizierung, Aufbau von Qualifikationsdokumentation nach ISO 3834 und ggf. Schnittstelle zur benannten Stelle für Druckgeräteanwendungen. Sie reduzieren Fremdvergabe und Reaktionszeiten – und werden strategisch unabhängiger.
    • Was tun bei wiederkehrenden Schäden an der gleichen Komponente?

      Wiederkehrende Schäden haben fast immer eine systematische Ursache – im Werkstoff, im Schweißverfahren, in der Wärmebehandlung oder in den Betriebsbedingungen. Wir führen eine systematische Ursachenanalyse durch (Schadensanalyse, Werkstoffprüfung, Betriebsdatenauswertung) und entwickeln eine dauerhafte Lösung. Das Ergebnis ist meist: kein Schaden mehr, statt monatlich wiederkehrender Reparaturen.
    • Können Sie auch die Schnittstelle zum TÜV oder anderen Behörden übernehmen?

      Ja. Wir sprechen die Sprache der benannten Stellen (TÜV, DEKRA, Lloyd’s, SLV) und übernehmen die technische Vorbereitung und Begleitung von Audits und Abnahmen für Ihre werksinternen Tätigkeiten. Sie konzentrieren sich auf den Betrieb – wir sorgen dafür, dass die Behördendokumentation passt.

    Weiterlesen

    Werkstoffkompetenz für Gerätetechniklieferanten

    Werkstoff- und Schweißkompetenz für Gerätetechnik-Lieferanten

    – damit Sie OEM-Lieferant bleiben

    Für Komponenten- und Gerätetechnik-Lieferanten anspruchsvoller OEMs: Schweißberatung, Schweiß- und Lötqualifikation, Peer Review und systematische Prozessverbesserung – als Schnittstelle zwischen Ihrer Fertigung und den Audit-Anforderungen Ihrer Kunden.

    OEM-Lieferqualität Schweiß- & Lötqualifikation Peer Review Erstmusterprüfung / FAI / PPAP Lieferantenaudit TÜV-Schnittstelle

    Jetzt Anfrage stellen

    Lieferant für anspruchsvolle OEMs zu bleiben heißt: jedes Audit, jede Erstmusterprüfung und jede Reklamation technisch souverän zu bestehen.

      • Ein OEM-Audit steht an – die werksinterne Schweiß- und Werkstoffdokumentation muss in kurzer Zeit nachweistauglich sein.
      • Eine Erstmusterprüfung (FAI / PPAP) erfordert lückenlose Werkstoff- und Verfahrensnachweise – einzelne Lücken können den Ramp-up verzögern.
      • Ein Kunde reklamiert ein geliefertes Bauteil – die technische Klärung muss schnell, sachlich und kundenfreundlich erfolgen.
      • Der OEM fordert eine zusätzliche Schweißqualifikation oder eine spezielle Werkstoffspezifikation – Erfahrung damit fehlt im Haus.

    OEM-Audit, Erstmusterabnahme oder Reklamation aus dem Kundenwerk?

    Wir bereiten technisch vor, klären sachlich und sichern Ihre Lieferantenposition.

    Direkt anfragen →

    Drei Kernleistungen für Komponenten- und Gerätetechnik-Lieferanten

    Schweißberatung & Schweiß-/Lötqualifikation

    01

    Beratung zur Werkstoff- und Verfahrensauswahl sowie Begleitung von Schweiß- und Lötverfahrensprüfungen entsprechend den Anforderungen Ihrer OEM-Kunden – auch bei branchenspezifischen Zusatzanforderungen.

    • WPS- und WPQR-Erstellung nach DIN EN ISO 15614
    • Schweißerprüfungen nach DIN EN ISO 9606
    • Lötverfahrensprüfung nach DIN EN 13134
    • Branchenspezifische Qualifikationen (Bahn, Aerospace, Medizin)
    • Fachliche Prüfung (Peer Review) werksinterner Schweiß- und Lötanweisungen

    FAI
    PPAP
    VDA 6.3

    Audit- & Erstmuster-Vorbereitung

    02

    Technische Vorbereitung Ihrer Lieferantenaudits und Erstmusterprüfungen – Werkstoffspezifikationen, Schweiß- und Lötdokumentation, Verfahrenskonzepte und Prüfnachweise nachweistauglich aufbereitet.

    • Vorbereitung von OEM-Lieferantenaudits
    • FAI- und PPAP-Dokumentationsbegleitung
    • Werkstoffspezifikationen nach OEM-Anforderungen
    • Erarbeitung von Verfahrens- und Arbeitsprobenkonzepten
    • Probemontagen und Erstmusterprüfungen

    VDI 3822
    Forensic Engineering

    Prozessanalyse & Reklamationsklärung

    03

    Systematische Analyse Ihrer Produktions- und Fertigungsprozesse durch technische Experten – zur Reduzierung von Ausschuss, zur Sicherung von Prozessstabilität und zur sachlichen Klärung von Kundenreklamationen.

    • Prozessanalyse mit messbarem Ergebnis
    • Ausschuss- und Fehlerursachenanalyse
    • Reklamationsklärung mit Kundenkommunikation
    • 8D-Berichte und Korrekturmaßnahmen
    • Schnittstelle zwischen Fertiger und benannter Stelle (TÜV)

    8D-Report
    Reklamation
    SPC

    FÜR LIEFERANTEN MIT OEM-ANFORDERUNGEN

    Wir kennen die Audit-Standards

    IATF 16949
    DIN EN ISO 3834
    VDA 6.3
    DIN EN ISO 9001
    DIN EN 15085 (Bahn)
    EN 9100 (Aerospace)
    ISO 13485 (Medizin)
    PPAP / FAI

    Welche Lieferanten wir typischerweise unterstützen

    • Tier-1 und Tier-2 Lieferanten

      AUTOMOTIVE

      IATF-16949-konforme Prozesse, PPAP-Vorbereitung und VDA-6.3-Audits für Strukturteile, Antriebsstrang und sicherheitsrelevante Baugruppen.

    • EN-9100-Lieferanten

      AEROSPACE

      Erstmusterprüfungen, NADCAP-Anforderungen und Spezialprozessqualifikation für strukturelle und systemische Bauteile in der Luft- und Raumfahrt.

    • ISO-13485-Komponentenlieferanten

      MEDIZINTECHNIK

      Werkstoff- und Verfahrensqualifikation für Implantatkomponenten, Instrumente und Medizingerätegehäuse mit voller Rückverfolgbarkeit.

    • Hersteller von Druckkomponenten

      ENERGIE

      PED-konforme Bauteilfertigung, AD-2000-Qualifikation und Werkstoffberatung für Druckbehälter und drucktragende Komponenten in Energietechnik und Petrochemie.

    • Edelstahl- und Sondergeräte-Lieferanten

      PROZESSINDUSTRIE

      Edelstahl-, Duplex- und NE-Werkstoffe für Prozessanlagen mit hohen Reinheitsanforderungen – Schweißqualifikation und Werkstoffzeugnis-Erstellung.

    • Komponentenlieferanten OEM-Maschinenbau

      MASCHINENBAU

      ISO-3834-konforme Schweißfertigung, Werkstoffberatung und Erstmusterprüfung für anspruchsvolle Maschinenbau-OEMs im In- und Ausland.

    Was OEM-Auditoren wirklich prüfen – und wie wir Sie darauf vorbereiten

    • Werkstoffrückverfolgbarkeit

      Jeder OEM-Auditor prüft, ob Sie zu jeder Charge einen Werkstoffnachweis (3.1 oder 3.2) liefern können. Wir richten Ihre Dokumentation so ein, dass diese Frage in jedem Audit positiv beantwortet werden kann.

    • WPS- und WPQR-Aktualität

      Veraltete oder unvollständige Schweißanweisungen sind der häufigste Audit-Befund. Wir prüfen Ihre Dokumente und bringen sie auf den aktuellen normgerechten Stand – inklusive Re-Qualifikationen.

    • Schweißerqualifikationen

      Auditoren prüfen, ob jeder Ihrer Schweißer eine aktuelle Qualifikation für jeden eingesetzten Werkstoff- und Geometriebereich besitzt. Wir managen Ihre Qualifikationsmatrix und Verlängerungstermine.

    • Reklamationshistorie & 8D-Berichte

      Jeder Auditor schaut auf Ihre Reklamationshistorie und die Qualität Ihrer 8D-Berichte. Wir unterstützen bei der Erstellung sauberer Ursachenanalysen und nachweistauglicher Korrekturmaßnahmen.

    Aus der Praxis – was wir für OEM-Lieferanten geleistet haben

    • PPAP-Vorbereitung Strukturbauteil (Aluminiumschweißen)

      AUTOMOTIVE TIER-1

      Begleitung der PPAP-Erstmusterabnahme für ein Aluminium-Strukturbauteil eines deutschen OEMs. WPS-Erstellung, Verfahrensprüfung und Erstmusterdokumentation nach VDA-6.3-Anforderungen.


      → PPAP-Freigabe ohne Nachforderung, Serienproduktion zum geplanten Termin gestartet

    • EN-15085-Re-Zertifizierung CL2 für Wagenkastenbaugruppen

      BAHNZULIEFERER

      Vollständige Vorbereitung der Re-Zertifizierung nach DIN EN 15085 CL2 für einen Bahnkomponentenhersteller, inkl. Aktualisierung der WPS-Doku und Audit-Begleitung durch DVS-IIW.


      → Re-Zertifizierung ohne Befund, Liefervertrag mit europäischem OEM verlängert

    • Reklamationsklärung Implantatkomponente (CoCrMo)

      MEDIZINGERÄTE-ZULIEFERER

      Sachliche Reklamationsklärung gegenüber einem Medizingeräte-OEM nach Befund am Implantatbauteil. Werkstoffanalyse, 8D-Bericht und gemeinsame Klärung mit dem Kunden.


      → Lieferantenstatus erhalten, kein Vertragsverlust trotz Initial-Reklamation

    So läuft eine Zusammenarbeit ab


    [receiver]

    Anfrage

    Kurze Beschreibung Ihres Anliegens – Audit, Erstmusterprüfung, Reklamation oder Qualifikationsbedarf.

    [comments]

    Erstgespräch

    Innerhalb von 24 Stunden: Klärung der OEM-Anforderungen und der Schnittstelle zur benannten Stelle.
    [location]

    Vor-Ort-Termin

    Vor Ort in Ihrer Fertigung oder im Labor – Audit-Vorbereitung, Erstmusterabnahme oder Reklamationsklärung.
    [file-edit]

    Begleitung & Doku

    Vollständige Dokumentation – nachweistauglich für OEM-Auditoren und benannte Stellen.

    Was OEM-Lieferanten an unserer Arbeit schätzen

    • Wir kennen die OEM-Sprache
      PPAP, FAI, VDA 6.3, IATF 16949, EN 9100 – wir wissen, was Auditoren großer OEMs verlangen, weil wir täglich an dieser Schnittstelle arbeiten.
    • Reklamation als Chance, nicht als Krise
      Eine sachlich und schnell gelöste Reklamation kann Ihre Lieferantenposition stärken statt schwächen. Wir helfen, technisch souverän aufzutreten.
    • Audit-Erfahrung aus beiden Perspektiven
      Wir haben sowohl auf Lieferanten- als auch auf OEM-Seite gearbeitet und kennen den Audit-Prozess von beiden Seiten – das macht unsere Vorbereitung treffsicher.
    • Klare, kundenfähige Dokumentation
      Unsere Ergebnisse sind so dokumentiert, dass Sie sie direkt an Ihre OEM-Kunden weiterreichen können – ohne Nacharbeit, ohne Übersetzung in OEM-Format.

    Wann Komponenten- und Gerätetechnik-Lieferanten uns kontaktieren

    • Ein OEM-Lieferantenaudit steht an – die Schweiß- und Werkstoffdokumentation muss in kurzer Zeit nachweistauglich werden
    • Eine Erstmusterprüfung (FAI / PPAP) erfordert lückenlose Werkstoff- und Verfahrensnachweise
    • Ein OEM-Kunde reklamiert ein geliefertes Bauteil – schnelle, sachliche Klärung gefordert
    • Eine neue Schweißqualifikation (Werkstoff, Verfahren, Geometrie) wird vom OEM zusätzlich gefordert
    • Aufbau eines branchenspezifischen Qualifikationssystems (EN 15085, EN 9100, ISO 13485)
    • Vor einer Erstbelieferung: technische Klärung der OEM-Spezifikation, bevor Verträge unterzeichnet werden

    Kein akutes Audit, aber strategische Aufstellung als OEM-Lieferant?

    Ein unverbindliches Erstgespräch ist jederzeit möglich.

    Erstgespräch anfragen →

    Was Lieferanten vor der ersten Anfrage wissen wollen

    • Wie schnell können Sie ein OEM-Audit vorbereiten?

      Das hängt vom Ist-Zustand Ihrer Dokumentation ab. Bei einer im Wesentlichen funktionierenden QS-Struktur reichen oft 4–8 Wochen für eine systematische Audit-Vorbereitung. Bei kürzeren Vorlaufzeiten priorisieren wir die kritischen Punkte – fehlende WPS, fehlende Schweißerprüfungen, lückenhafte Werkstoffrückverfolgbarkeit – und bringen die wichtigsten Bereiche auch in 2 Wochen audit-tauglich.
    • Können Sie auch bei der Reklamationsklärung mit unserem OEM-Kunden helfen?

      Ja. Reklamationsklärung mit OEM-Kunden ist ein zentraler Schwerpunkt unserer Arbeit. Wir analysieren die technische Ursache neutral und sachlich, erstellen den 8D-Bericht und unterstützen auf Wunsch direkt in der Kommunikation mit Ihrem Kunden – als unabhängiger technischer Partner. Das nimmt emotionale Spannung aus dem Prozess und beschleunigt die Klärung.
    • Wir liefern an mehrere OEMs mit unterschiedlichen Anforderungen – können Sie damit umgehen?

      Ja. Wir kennen die Spezifika der gängigen OEM-Welten: Automotive (IATF 16949, VDA 6.3, PPAP), Bahn (EN 15085), Aerospace (EN 9100, NADCAP), Medizin (ISO 13485) und Druckgeräte (PED, AD 2000). Wir helfen Ihnen, ein gemeinsames Grundsystem aufzubauen und die OEM-spezifischen Add-ons effizient zu ergänzen – statt für jede Branche ein eigenes Parallelsystem zu betreiben.
    • Was kostet eine Audit-Vorbereitung?

      Die Kosten hängen vom Umfang der Vorbereitung ab. Ein Erstgespräch zur Einschätzung des Aufwands ist kostenlos. Auf Basis dieses Gesprächs erstellen wir Ihnen ein konkretes Angebot mit klar abgegrenztem Leistungsumfang. Häufig amortisiert sich die Investition bereits durch eine vermiedene Audit-Wiederholung oder eine erhaltene Lieferantennominierung.
    • Können wir Sie auch nach der Audit-Vorbereitung dauerhaft als externen Berater nutzen?

      Ja. Viele unserer Kunden nutzen uns als externen Schweiß- und Werkstoffberater auf Abruf – für punktuelle Fragen, jährliche Doku-Updates, neue WPS bei Auftragserweiterungen oder Reklamationsklärungen. Das ist effizienter als eine eigene Vollzeitstelle und sichert Ihnen Zugang zu spezialisierter Expertise, wenn sie gebraucht wird.

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    Werkstoffkompetenz für Versicherungen & Gutachter

    Technische Sachkompetenz für Versicherungen und Gutachter

    – belastbar, unabhängig, gerichtsfest

    Forensische Schadensanalysen und Technical Due Diligence für Versicherungsunternehmen, Sachverständige und Rechtsanwälte – normgestützt nach VDI 3822, nachvollziehbar dokumentiert, verwendbar in Verfahren jeder Art.

    VDI 3822 Forensische Schadensanalyse Technical Due Diligence Gerichtsfeste Gutachten Unabhängige Bewertung Haftungsklärung

    Jetzt Anfrage stellen

    Technische Schadensursachen sind selten eindeutig, aber man muss sie schnell benennen.

      • Ein Schaden liegt vor, aber die technische Ursache und die Verantwortlichkeit sind strittig.
      • Eine Anlage oder ein Betrieb soll bewertet werden – Zustand, Risiken und Restlebensdauer müssen quantifiziert werden.
      • Das vorliegende Gutachten der Gegenseite ist technisch angreifbar – eine unabhängige Zweitmeinung wird benötigt.
      • Ein M&A-Prozess erfordert belastbare technische Risikoaussagen zu Anlagen, Werkstoffen und Instandhaltungsrückständen.

    Laufendes Verfahren oder akuter Gutachtenauftrag?

    Wir nehmen Aufträge kurzfristig an und liefern normgerechte Berichte mit klarer Fristvereinbarung.

    Direkt anfragen →

    Zwei Kernleistungen – präzise auf Ihre Anforderungen zugeschnitten

    Forensische Schadensanalyse

    01

    Systematische Ursachenermittlung bei technischen Schadensfällen – werkstoffkundlich, mechanisch und betrieblich. Klare Zuordnung von Schadensursachen und Handlungsempfehlungen gegen den Wiedereintritt.

    • Bruchflächenanalyse, Metallografie, REM/EDX
    • Ursachenermittlung: Ermüdung, Korrosion, Überlast, Materialfehler
    • Normgestützte Dokumentation nach VDI 3822
    • Gerichtsfeste Gutachten für Versicherungs- und Haftungsverfahren
    • Zweitmeinung zu bestehenden Gutachten der Gegenseite

    VDI 3822
    REM / EDX
    Fraktografie
    Haftungsklärung

    Technical Due Diligence

    02

    Umfassende technische Sorgfaltsprüfung von Anlagen, Betrieben und Produktionsstätten – als Grundlage für Investitionsentscheidungen, Versicherungsbewertungen und regulatorische Verfahren.

    • Dokumentenprüfung: Wartungshistorie, Prüfprotokolle, Spezifikationen
    • Standortbegehungen und Anlagenzustandsbewertung
    • Werkstoff- und Schadensanalysen an kritischen Komponenten
    • Kapazitäts-, Sicherheits- und Lebensdauerbewertungen
    • Kostenschätzungen für Instandhaltung und Modernisierung

    Anlagenzustand
    Restlebensdauer
    Risikobewertung
    M&A / PE

    AUFTRAGGEBER

    Für wen wir arbeiten.

    Versicherungsunternehmen
    Sachverständige & Gutachterbüros
    Rechtsanwälte & Kanzleien
    Private Equity & M&A
    Betreiber & Eigentümer
    Behörden & Aufsichtsstellen

    Eine vollständige technische Sorgfaltsprüfung umfasst sechs Dimensionen

    • Anlagenzustand & Integrität

      DIMENSION 01

      Begehung und Bewertung des realen Anlagenzustands – Verschleiß, Korrosion, Schäden, Instandhaltungsrückstände. Priorisierung nach Sicherheits- und Kostenrelevanz.

    • Dokumenten- & Compliance-Prüfung

      DIMENSION 02

      Review von Wartungshistorie, Prüfprotokollen, Zertifikaten und Spezifikationen auf Vollständigkeit, Plausibilität und Normkonformität.

    • Werkstoff- & Schadensanalysen

      DIMENSION 03

      Laboranalytische Untersuchung kritischer Komponenten auf Materialfehler, Schädigungsmechanismen und Abweichungen von Spezifikationen.

    • Restlebensdauer & Kapazität

      DIMENSION 04

      Abschätzung sicherer Restlebensdauern für kritische Systeme und Bewertung der tatsächlichen Betriebskapazität gegenüber Auslegungswerten.

    • Sicherheits- & Risikobewertung

      DIMENSION 05

      Systematische Identifikation technischer Risiken, Bewertung der Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensauswirkung, Ableitung von Handlungsprioritäten.

    • Investitions- & Kostenschätzung

      DIMENSION 06

      Quantifizierte Schätzung des Instandhaltungsbedarfs, Modernisierungskosten und notwendiger Investitionen – als Grundlage für Kaufpreisverhandlungen.

    Aus der Praxis – Aufträge von Versicherungen, Kanzleien und Investoren

    • Schadensanalyse Rohrleitungsversagen Chemiebetrieb

      VERSICHERUNGSGESELLSCHAFT

      Forensische Analyse nach Leckage mit Produktionsausfall. Spannungsrisskorrosion als Primärursache, Verantwortlichkeit des Herstellers nachgewiesen.


      → Regressforderung über 2,4 Mio. € erfolgreich durchgesetzt

    • Technical Due Diligence Kraftwerksbetrieb (150 MW)

      PRIVATE EQUITY / M&A

      Vollständige TDD-Prüfung vor Unternehmensübernahme: Anlagenzustand, Restlebensdauer Kessel und Turbinenkomponenten, Instandhaltungsrückstände.


      → Kaufpreisabschlag von 4,1 Mio. € auf Basis technischer Befunde verhandelt

    • Gegengutachten Brückenträgerschaden (Stahlbau)

      RECHTSANWALTSKANZLEI

      Technische Überprüfung eines vorliegenden Gutachtens der Gegenseite. Methodische Mängel und fehlerhafte Ursachenzuordnung nachgewiesen.


      → Gegengutachten führte zur Einstellung des Verfahrens

    Vom Auftrag zum gerichtsfesten Bericht – unser Prozess


    • Auftragsklärung

      Klärung der Fragestellung, des verfahrensrechtlichen Kontexts und der Anforderungen an Dokumentation und Fristen.

    • Beweissicherung

      Sicherung und Dokumentation des Schadensobjekts oder Anlagenobjekts – lückenlos, nachvollziehbar, chain of custody.

    • Analyse

      Werkstoffkundliche, mechanische und betriebliche Untersuchungen – im Labor oder direkt vor Ort an der Anlage.

    • Bewertung

      Ursachenzuordnung, Risikobewertung und Ableitung von Handlungsempfehlungen auf Basis normgestützter Kriterien.

    • Gutachten

      Normgestützter Abschlussbericht nach VDI 3822 – gerichtsfest, vollständig dokumentiert, fristgerecht.

    Was Versicherungen, Kanzleien und Investoren von uns erwarten – und bekommen

    • Gerichtsfeste Dokumentation

      Alle Berichte sind nach VDI 3822 strukturiert, mit vollständiger Rückverfolgbarkeit – einsetzbar in Zivil-, Schiedsgerichts- und Verwaltungsverfahren.

    • Vollständige Unabhängigkeit

      Keine Bindung an Hersteller, Betreiber oder Versicherer. Wir bewerten ausschließlich auf Basis technischer Fakten – ohne wirtschaftliche Interessenkonflikte.

    • Branchenübergreifende Kompetenz

      Schäden in Energie, Petrochemie, Maschinen- und Anlagenbau, Fahrzeugbau, Medizintechnik – wir kennen die Werkstoff- und Schädigungsmechanismen aller relevanten Industriezweige.

    • Erfahrene Sachverständige

      Unsere Gutachter verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in der Erstellung technischer Sachverständigengutachten für Versicherungen und Gerichte.

    Noch kein konkreter Auftrag, aber Klärungsbedarf zu Umfang oder Vorgehen?

    Ein unverbindliches Vorgespräch ist jederzeit möglich.

    Direkt anfragen →

    Wann wir beauftragt werden – nach Zielgruppe

    VERSICHERUNGEN & SACHVERSTÄNDIGE

    • Klärung der technischen Schadensursache für Regulierungsentscheidung
    • Regressprüfung: Lag ein Hersteller- oder Materialfehler vor?
    • Zweitmeinung zu einem vorliegenden Gutachten der Gegenseite
    • Bewertung von Gewährleistungsansprüchen bei Bauteilversagen
    • Quantifizierung des Schadens und Folgekosten durch technische Analyse

    INVESTOREN, M&A & BETREIBER

    • Technical Due Diligence vor Unternehmenskauf oder -übernahme
    • Unabhängige Anlagenbewertung für Finanzierungsentscheidungen
    • Risikoklassifizierung für Underwriting und Versicherungsprämien
    • Bewertung von Instandhaltungsrückständen als Kaufpreisargument
    • Technisches Gutachten für regulatorische Genehmigungsverfahren

    Was Versicherungen und Kanzleien vor der Beauftragung wissen wollen

    • Sind Ihre Gutachten vor Gericht und in Schiedsverfahren verwertbar?

      Ja. Unsere Analyseberichte sind nach VDI 3822 strukturiert und werden mit vollständiger Rückverfolgbarkeit aller Untersuchungsschritte dokumentiert. Sie sind für den Einsatz in Zivilverfahren, Schiedsgerichtsverfahren, behördlichen Verfahren und Versicherungsregulierungen ausgelegt. Auf Wunsch können unsere Sachverständigen auch als Gerichtsgutachter auftreten.
    • Können Sie auch Gutachten der Gegenseite technisch überprüfen?

      Ja. Die technische Überprüfung und Kritik vorliegender Gutachten ist ein fester Bestandteil unserer Leistungen. Wir prüfen Methodik, Ursachenzuordnung und Schlussfolgerungen auf Plausibilität und Normkonformität – und liefern ein fundiertes Gegengutachten, wenn die Bewertung nicht trägt.
    • Welche Branchen und Schadensbereiche decken Sie ab?

      Wir decken alle werkstoffintensiven Industriezweige ab: Energie- und Petrochemie, Maschinen- und Anlagenbau, Fahrzeugbau und Schienenverkehr, Stahl- und Konstruktionsbau, Medizintechnik sowie Druckgeräte und Behältertechnik. Schadensmechanismen wie Ermüdung, Korrosion, Überlast, Materialverwechslung und Fertigungsfehler sind unser tägliches Arbeitsgebiet.
    • Wie schnell können Sie ein Gutachten liefern?

      Die Lieferzeit hängt vom Umfang des Auftrags und der Komplexität der Untersuchungen ab. Bei einfachen Schadensanalysen sind Berichte in 2–3 Wochen möglich. Umfangreiche Technical-Due-Diligence-Prüfungen erfordern in der Regel 4–8 Wochen. Bei laufenden Verfahren mit Fristen sprechen Sie uns bitte direkt an – wir prüfen, welche Lieferzeit realistisch ist.
    • Wie unterscheidet sich Technical Due Diligence von einer Schadensanalyse?

      Eine Schadensanalyse klärt die Ursache eines bereits eingetretenen Schadensereignisses – reaktiv und auf ein konkretes Bauteil oder System bezogen. Eine Technical Due Diligence ist vorsorglich und umfassend: Sie bewertet den Gesamtzustand einer Anlage, identifiziert latente Risiken und quantifiziert zukünftige Kosten – als Grundlage für Investitions- oder Versicherungsentscheidungen.

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    Werkstoffkompetenz für die Additive Fertigung

    Werkstoffkompetenz für die Additive Fertigung

    – Von der Pulvercharge zur Serienzulassung

    Für Hersteller, Entwickler und Qualifikationsverantwortliche in der additiven Fertigung: Pulvercharakterisierung, Prozessanalyse und Prüfkonzepte – als Grundlage für reproduzierbare Qualität und sichere Zulassungsverfahren.

    LPBF / SLM
    EBM
    Pulvercharakterisierung
    Prozessqualifikation
    Serienreife
    DIN EN ISO/ASTM 52900
    Zulassungsunterstützung

    Jetzt Anfrage stellen

    Additive Fertigung kann viel – aber reproduzierbare Qualität und Zulassungsreife sind keine Selbstläufer.

      • Die Pulvercharge schwankt – mechanische Kennwerte variieren von Bauteil zu Bauteil, ohne klare Ursache.
      • Der Prozess läuft im Labor – aber wie kommt man von dort zur reproduzierbaren, zertifizierten Serie?
      • Wie lange hält die Anlage noch zuverlässig – und was sagen die Normen dazu?
      • Porosität, Risse, Eigenspannungen oder unerwartete Gefügestrukturen gefährden die Bauteilintegrität.

    Qualifikationsprojekt in Planung oder Serienreife angestrebt?

    Wir entwickeln maßgeschneiderte Prüf- und Qualifikationskonzepte – von der Pulveranalyse bis zur Zulassung.

    Direkt anfragen →

    Drei Kernleistungen für den Weg von der Idee zur qualifizierten Serie

    Pulvercharakterisierung & Rohstoffqualifikation

    01

    Analyse und Qualifikation von Metallpulvern und anderen Rohstoffen als Grundlage für reproduzierbare Bauteilqualität.

    • Partikelgrößenverteilung und -morphologie
    • Chemische Zusammensetzung (OES, EDX)
    • Fließfähigkeit, Schüttdichte, Klopfdichte
    • Feuchtegehalt und Satellitenpulver-Analyse
    • Pulverrecycling-Bewertung (Alterungsverhalten)

    ASTM B213
    ISO 4497
    REM / EDX

    Prozessanalyse & Qualifikation zur Serienreife

    02

    Systematische Analyse und Optimierung additiver Fertigungsprozesse – von der Parameteridentifikation bis zur stabilen, reproduzierbaren Serie.

    • Prozessparameteranalyse und -optimierung
    • Porositäts- und Defektbewertung (CT, Metallografie)
    • Eigenspannungsanalyse und Wärmebehandlungskonzepte
    • Gefügecharakterisierung und mechanische Kennwertermittlung
    • Statistische Prozesskontrolle und SPC-Konzepte

    ISO/ASTM 52900
    CT-Analyse
    Metallografie

    Prüfkonzepte für Zulassungen & Zertifizierungen

    03

    Erarbeitung normgerechter Test- und Prüfkonzepte für Zulassungsverfahren von Fertigungsprozessen und Bauteilen – als Schnittstelle zu Zertifizierungsstellen.

    • Erstellung von Qualifikationsplänen und Prüfmatrizen
    • Verfahrens- und Arbeitsprobenkonzepte
    • Schnittstelle zu benannten Stellen (TÜV, NADCAP, etc.)
    • Unterstützung bei branchenspezifischen Zulassungen (Luft- & Raumfahrt, Medizin, Energie)
    • Dokumentation für Design Approval Holder (DAH)

    NADCAP
    AS9100
    ISO 13485
    TÜV

    UNTERSTÜTZTE VERFAHREN

    Unsere Basis

    LPBF / SLM
    EBM
    Binder Jetting
    DED (Directed Energy Deposition)
    FDM (Metall)
    Cold Spray
    Multi-Material AM

    PULVERQUALITÄT – DIE UNTERSCHÄTZTE STELLSCHRAUBE

    Reproduzierbare Bauteilqualität beginnt mit dem Rohstoff – nicht mit den Prozessparametern.

    • Form und Größenverteilung entscheiden über Fließverhalten und Schichtqualität

      MORPHOLOGIE & PARTIKELGRÖSSE

      Sphärizität, Satellitenpulver und bimodale Verteilungen beeinflussen direkt die Pakungsdichte im Pulverbett und damit Porosität und Oberflächenqualität des Bauteils. Wir charakterisieren und dokumentieren vollständig.

    • Sauerstoff- und Feuchtegehalt als kritische Qualitätsparameter

      CHEMISCHE REINHEIT

      Schon geringe Oxidgehalte im Pulver führen zu Einschlüssen, reduzierter Zähigkeit und Versagen unter zyklischer Last. Wir analysieren vollständig nach ASTM B215 und begleitenden Normen.

    • Wie viele Zyklen kann ein Pulver durchlaufen – ohne Qualitätsverlust?

      RECYCLING & ALTERUNG

      Wiederverwendetes Pulver verändert Morphologie und Chemie. Wir entwickeln Recyclingstrategien und definieren Freigabegrenzen für jede Pulvercharge – auf Basis messbarer Kennwerte.

    • Nicht jede Charge ist gleich – Lieferantenwechsel brauchen Absicherung

      CHARGENVERGLEICH & LIEFERANTENQUALIFIKATION

      Chargen- und Lieferantenvergleiche auf Basis definierter Kennwertmatrizen schützen vor ungeplanten Qualitätsschwankungen in der Serie. Wir erstellen Spezifikationen und Freigabeprozeduren.

    Der Qualifikationspfad in der additiven Fertigung – wo wir Sie unterstützen

    Rohstoff- & Pulverqualifikation

    ASTM B213 · ISO 4497 · ASTM B215

    Charakterisierung und Freigabe der Pulverchargen. Definition von Eingangsprüfungsspezifikationen und Recyclinggrenzen.

    Prozessentwicklung & Parameteroptimierung

    ISO/ASTM 52900 · ASTM F3049

    Systematische Analyse von Prozessparametern. Identifikation des optimalen Prozessfensters für Dichte, Gefüge und mechanische Kennwerte.

    Bauteilcharakterisierung & Defektbewertung

    DIN EN ISO 6892-1 · ASTM E8 · ISO 148-1

    Vollständige Charakterisierung von Gefüge, Dichte, Eigenspannungen und mechanischen Kennwerten. CT-Analyse für interne Defekte.

    Qualifikationsplan & Prüfkonzept

    NADCAP · AS9100 · ISO 13485 · KTA

    Erstellung normgerechter Qualifikationspläne und Prüfmatrizen für benannte Stellen und Zertifizierungsbehörden.

    Serienfreigabe & laufende Qualitätssicherung

    ISO 9001 · IATF 16949 · Branchenspezifisch

    Begleitung der Serienfreigabe, Erstellung von SPC-Konzepten und laufender Prüfpläne für die Serienproduktion.

    BRANCHENANWENDUNGEN

    Additive Fertigung in anspruchsvollen Industrien – spezifische Anforderungen, die wir kennen

    • NADCAP-Qualifikation & AS9100

      LUFT- & RAUMFAHRT

      Höchste Anforderungen an Rückverfolgbarkeit, Prozessstabilität und Dokumentation. Unterstützung bei NADCAP-Akkreditierung und Design Approval.
    • ISO 13485 & MDR-Konformität

      MEDIZINTECHNIK

      Implantate und Instrumente aus additiver Fertigung brauchen lückenlose Biokompatibilitätsnachweise und normgerechte Prozessqualifikation nach ISO 13485.
    • Hochtemperatur & Druckgeräte

      ENERGIETECHNIK

      AM-Bauteile für Hochtemperaturanwendungen erfordern Kriech- und Ermüdungsnachweise sowie Druckgerätekonformität nach ASME / PED.
    • IATF 16949 & Serienqualität

      MOBILITY & AUTOMOTIVE

      Von der Prototypenqualifikation zur Serienfreigabe: statistische Prozesskontrolle, PPAP-Dokumentation und FMEA-Unterstützung für AM-Komponenten.
    • Militärische Zulassungsanforderungen

      DEFENSE

      Vollständige Rückverfolgbarkeit, militärspezifische Prüfnormen und Unterstützung bei behördlichen Zulassungsverfahren für AM-Komponenten.
    • Ersatzteile & Kleinserien

      ALLGEMEINER MASCHINENBAU

      Qualifikation von AM-Ersatzteilen und Kleinserien mit Nachweis der Gleichwertigkeit gegenüber konventionell gefertigten Originalteilen.

    Aus der Praxis – Qualifikationsprojekte, die wir begleitet haben

    • LPBF-Prozessqualifikation Titanbauteil (Ti-6Al-4V)

      LUFT- & RAUMFAHRT

      Vollständige Pulver- und Prozessqualifikation für ein strukturelles Titanbauteil. Kennwertermittlung, Defektanalyse und NADCAP-Dokumentation.


      → NADCAP-Akkreditierung erfolgreich abgeschlossen

    • Implantatqualifikation EBM-Prozess (CoCrMo)

      MEDIZINTECHNIK

      Pulvercharakterisierung, Gefügeanalyse und mechanische Prüfung für ein EBM-gefertigtes Hüftimplantat. Biokompatibilitätsnachweis nach ISO 10993.


      → MDR-Zulassung erfolgreich vorbereitet und eingereicht

    • Serienqualifikation AM-Brennereinsatz (IN625)

      ENERGIETECHNIK

      Prozessoptimierung und Kriechprüfung für einen LPBF-gefertigten Brennereinsatz aus Inconel 625. SPC-Konzept für die Serienproduktion entwickelt.


      → Serienfreigabe nach ASME-Anforderungen erteilt

    Was AM-Hersteller und Entwickler an unserer Arbeit schätzen

    • Verfahrensunabhängige Kompetenz

      Wir sind an keine Maschinenplattform gebunden – unsere Bewertungen gelten für LPBF, EBM, Binder Jetting und DED gleichermaßen.

    • Durchgängige Prozesskette
      Von der Pulvercharge bis zur Serienzulassung – wir begleiten den gesamten Qualifikationspfad ohne Schnittstellen zu verschiedenen Dienstleistern.
    • Normkenntnisse für jede Branche
      NADCAP, AS9100, ISO 13485, ASME, IATF 16949 – wir kennen die Qualifikationsanforderungen der relevanten Branchen und übersetzen sie in konkrete Prüfpläne.
    • Praxisnahe Dokumentation
      Alle Prüf- und Qualifikationsdokumente sind vollständig rückverfolgbar und direkt für Zulassungsbehörden und benannte Stellen verwendbar.

    Wann Entwickler und Qualifikationsverantwortliche uns kontaktieren

    • Ein AM-Bauteil soll erstmals in einer sicherheitsrelevanten Anwendung eingesetzt werden – Qualifikationsnachweis erforderlich
    • Schwankende mechanische Kennwerte in der Serie – Ursache unklar, ob Pulver, Prozess oder Nachbehandlung
    • Lieferantenwechsel beim Pulver – Gleichwertigkeit muss nachgewiesen werden
    • NADCAP-Akkreditierung oder Zulassung durch benannte Stelle steht an – Prüfkonzept fehlt
    • Porosität oder Defekte in CT-Auswertung – Bewertung der Bauteilintegrität und Zulässigkeitsgrenzen gesucht
    • Übergang von Prototyp zu Serie – reproduzierbare Qualität muss statistisch abgesichert werden

    Akuter Schadensfall oder laufende Revision?

    Wir sind innerhalb von 24 Stunden erreichbar – bundesweit, auch kurzfristig.

    Direkt anfragen →

    Was Entwickler und Qualifikationsverantwortliche vor der ersten Anfrage wissen wollen

    • Ab welcher Phase des Entwicklungsprozesses können Sie unterstützen?

      Wir können in jeder Phase einsteigen – von der frühen Pulverauswahl über die Prozessentwicklung bis zur Serienfreigabe. Früher Einstieg ist sinnvoller: Qualifikationsanforderungen frühzeitig zu kennen spart erheblichen Aufwand in späteren Phasen. Auch wenn bereits ein Prozess läuft, aber Qualitätsprobleme oder Zulassungshürden auftreten, helfen wir gezielt weiter.
    • Arbeiten Sie mit allen AM-Anlagenherstellern zusammen?

      Ja. Unsere Leistungen sind maschinenunabhängig – wir sind nicht an eine bestimmte Anlagenplattform oder einen Maschinenhersteller gebunden. Ob EOS, SLM Solutions, Arcam, Desktop Metal oder andere: Die Werkstoff- und Prüfkompetenz ist verfahrensübergreifend.
    • Können Sie auch bei branchenspezifischen Zulassungen (Luft- & Raumfahrt, Medizin) unterstützen?

      Ja. Wir kennen die spezifischen Qualifikationsanforderungen für NADCAP (Luft- & Raumfahrt), ISO 13485 / MDR (Medizintechnik), ASME (Energie und Druckgeräte) und weitere Branchen. Wir erstellen die notwendigen Prüfkonzepte, begleiten die Dokumentation und fungieren als technische Schnittstelle zu benannten Stellen und Zertifizierungsbehörden.
    • Wie unterscheidet sich Ihre Pulvercharakterisierung von der Herstellerprüfung?

      Hersteller liefern in der Regel ein Prüfzeugnis mit Standardparametern. Unsere Charakterisierung geht deutlich tiefer: Wir bewerten die Pulveralterung, Chargenstreuung, Recyclingfähigkeit und anwendungsspezifische Eignung – und liefern damit die Grundlage für eine belastbare Qualitätsstrategie jenseits des Datenblatts.
    • Wie lange dauert eine vollständige Prozessqualifikation?

      Das hängt stark von Komplexität, Branche und Zulassungsanforderungen ab. Eine überschaubare Prozessqualifikation ohne branchenspezifische Zulassung kann in 6–12 Wochen abgeschlossen werden. Vollständige NADCAP-Qualifikationen oder MDR-konforme Prozessqualifikationen erfordern in der Regel 4–12 Monate. Wir erstellen zu Beginn einen realistischen Zeitplan auf Basis Ihrer konkreten Anforderungen.

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    Werkstoffkompetenz für die Verteidigungsindustrie

    Werkstoffkompetenz für die Verteidigungsindustrie

    – Gebrauchstauglichkeit und Restlebensdauer unter höchsten Anforderungen

    Für Hersteller, Instandhalter und Betreiber in der Verteidigungsindustrie:
    Fitness-For-Service-Analysen mit vollständiger Rückverfolgbarkeit – als technische Grundlage für Weiterbetriebsentscheidungen, Zulassungsverfahren und Lebensdauerverlängerungen unter militärischen Anforderungen.

    Fitness-For-Service
    Gebrauchstauglichkeit
    Restlebensdauer
    Vollständige Rückverfolgbarkeit
    Militärische Zulassung
    Unabhängige Bewertung

    Jetzt Anfrage stellen

    In der Verteidigungsindustrie sind Weiterbetriebsentscheidungen keine Routineaufgabe – sie erfordern technische Präzision, lückenlose Dokumentation und höchste Diskretion.

      • Ein System oder eine Komponente hat seine ursprüngliche Nutzungsdauer erreicht – kann es sicher weiter betrieben werden?
      • Veränderte Betriebsbedingungen, neue Belastungsprofile oder Umrüstungen erfordern eine neue Werkstoff- und Integritätsbewertung.

      • Eine behördliche Zulassung erfordert normgerechte, vollständig rückverfolgbare technische Nachweise zur Gebrauchstauglichkeit.
      • Ein Schadensereignis oder Befund erfordert sofortige Ursachenklärung mit behördengerechter Dokumentation und Handlungsempfehlung.

    Weiterbetriebsentscheidung, Lebensdauerverlängerung oder Zulassungsfrage?

    Wir liefern technisch belastbare, vollständig rückverfolgbare Bewertungen – diskret und normgerecht.

    Direkt anfragen →

    Fitness-For-Service Analysen – Gebrauchstauglichkeit und Restlebensdauer für Defense-Systeme

    Objektive, unabhängige Bewertung von Komponenten und Systemen hinsichtlich ihrer Gebrauchstauglichkeit für den weiteren Betrieb – unter militärischen Anforderungen, mit vollständiger Rückverfolgbarkeit und konservativer Sicherheitsbewertung. Wir liefern die technische Grundlage für fundierte Weiterbetriebsentscheidungen, Lebensdauerverlängerungen und behördliche Zulassungsverfahren.

    • Bewertung der Gebrauchstauglichkeit

      01

      Objektive Bewertung, ob eine Komponente oder ein System für den weiteren Einsatz unter definierten Betriebsbedingungen geeignet ist: Gebrauchstauglichkeitsbewertung auf Basis normgestützter Analyse und konservativer Sicherheitsbewertung.

    • Vollständige Rückverfolgbarkeit

      02

      Alle Untersuchungsschritte, Befunde und Bewertungen werden lückenlos dokumentiert – mit vollständiger Chain of Custody und behördengerechter Aufbereitung für militärische bzw. behördliche Zulassungsverfahren.

    • Fitness-For-Service Analysen

      03

      Objektive Bewertung der Gebrauchstauglichkeit für den Weiterbetrieb. Abschätzung sicherer Restlebensdauern als Grundlage fundierter Weiterbetriebsentscheidungen einschließlich
      Schadensakzeptanz, Sicherheitsreserven und Betriebsgrenzen.

    API 579 / BS 7910
    Restlebensdauer
    Behördliche Dokumentation
    Chain of Custody
    Konservative Bewertung

    WAS DEFENSE-BEWERTUNGEN VON ZIVILEN UNTERSCHEIDET

    Fitness-For-Service in der Verteidigungsindustrie stellt höhere Anforderungen als in der zivilen Industrie – in vier Dimensionen.

    • Vollständige Rückverfolgbarkeit und Chain of Custody

      DIMENSION 01

      Jeder Untersuchungsschritt – von der Probenahme bis zur Bewertung – wird lückenlos dokumentiert. Kein Befund ohne nachvollziehbare Grundlage, kein Analyseschritt ohne Protokoll.

      • Dokumentation aller Probenahmen und Untersuchungsschritte
      • Vollständige Rückverfolgbarkeit aller eingesetzten Prüfmittel
      • Chain of Custody für alle Proben und Befunde
    • Konservative Sicherheitsbewertung

      DIMENSION 02

      Im Defense-Bereich wird mit erhöhten Sicherheitsfaktoren und konservativen Annahmen bewertet – Versagen hat in militärischen Systemen andere Konsequenzen als im zivilen Betrieb.

      • Erhöhte Sicherheitsfaktoren bei Restlebensdauerabschätzung
      • Konservative Annahmen bei unvollständiger Datenbasis
      • Klare Nennung von Unsicherheiten und Bewertungsgrenzen
    • Militärische Zulassungsanforderungen

      DIMENSION 03

      Bewertungsberichte sind auf die Anforderungen militärischer bzw. behördlicher Zulassungsverfahren abgestimmt – strukturiert, nachvollziehbar und ohne Interpretationsspielraum.

      • Behördengerechte Berichtsstruktur und Dokumentation
      • Klare Schlussfolgerungen ohne offene Fragen
      • Unterstützung bei der Kommunikation mit Zulassungsbehörden
    • Höchste Vertraulichkeit

      DIMENSION 04

      Alle Aufträge aus dem Verteidigungsbereich werden mit höchster Vertraulichkeit behandelt. Keine Informationsweitergabe, keine Erwähnung von Auftraggebern, kein Transfer sensibler Daten.

      • Vertragliche Vertraulichkeitsvereinbarungen auf Anfrage
      • Keine Weitergabe von Auftraggeberinformationen
      • Sichere Dokumentenübermittlung und -aufbewahrung

    NORMENKOMPETENZ

    Anforderungen an Defense-Bewertungen

    Vollständige Rückverfolgbarkeit
    Zulassungsanforderungen
    Behördliche Dokumentationsstandards
    Konservative Sicherheitsbewertung
    Lückenlose Chain of Custody
    Vertrauliche Behandlung

    Für welche Defense-Systeme und Komponenten wir Gebrauchstauglichkeitsbewertungen durchführen

    • Gepanzerte Fahrzeuge & Militärtransporter

      FAHRZEUGE & PLATTFORMEN

      Strukturbewertung für Wannen, Aufbauten und tragende Komponenten – Restlebensdauer nach Einsatz unter veränderten Belastungsprofilen.

    • Schiffskomponenten & maritime Systeme

      MARINE

      Gebrauchstauglichkeitsbewertung für Rumpfkomponenten, Antriebssysteme und drucktragende Bauteile unter Korrosions- und Ermüdungsbelastung.

    • Militärische Anlagen & Versorgungssysteme

      INFRASTRUKTUR

      FFS-Bewertung für drucktragende Systeme, Rohrleitungen und Behälter in militärischer Infrastruktur – Weiterbetrieb oder planmäßige Erneuerung.
    • Strukturelle Komponenten & Halterungssysteme

      WAFFENTRÄGER

      Werkstoff- und Integritätsbewertung für strukturell tragende Komponenten nach definierten Belastungszyklen und Einsatzerfahrungen.
    • Luftfahrzeugstrukturen & -systeme

      LUFTFAHRT (MILITARY)

      Werkstoffbewertung und Restlebensdauerabschätzung für militärische Luftfahrzeugstrukturen – unter Ermüdungs- und Korrosionsbelastung.
    • Lebensdauerverlängerung älterer Systeme

      ALTBESTÄNDE

      Bewertung von Systemen, die über ihre ursprüngliche Nutzungsdauer hinaus betrieben werden sollen – mit konservativem Sicherheitsnachweis und definierten Inspektionsintervallen.

    Aus der Praxis – Bewertungen, die wir für Defense-Kunden durchgeführt haben

    • FFS-Bewertung gepanzerte Plattform nach Einsatzerfahrung

      FAHRZEUGSYSTEME

      Gebrauchstauglichkeitsbewertung struktureller Komponenten nach verändertem Belastungsprofil im Einsatz. Restlebensdauerabschätzung mit konservativen Sicherheitsfaktoren.


      → Lebensdauerverlängerung um 5 Jahre bestätigt, Inspektionsplan definiert

    • Restlebensdauerbewertung drucktragendes Marinebauteil

      MARITIME SYSTEME

      Werkstoffanalyse und FFS-Bewertung nach Korrosionsbefund. Vollständige Rückverfolgbarkeit aller Untersuchungsschritte, behördengerechte Dokumentation.


      → Sicherer Weiterbetrieb mit definierten Inspektionsintervallen genehmigt

    • Gebrauchstauglichkeitsbewertung Versorgungssystem

      MILITÄRISCHE INFRASTRUKTUR

      FFS-Analyse für ein drucktragendes Versorgungssystem nach Überschreitung der Planungslebensdauer. Einschätzung der technischen Risiken und Empfehlung für gestaffelte Erneuerung.


      → Kostenoptimierte Erneuerungsstrategie auf Basis technischer Befunde entwickelt

    So läuft eine Fitness-For-Service Bewertung im Defense-Bereich ab


    [receiver]

    Vertrauliche Anfrage

    Diskreter Erstkontakt – telefonisch oder verschlüsselt per E-Mail. Kein öffentlicher Auftritt, kein Auftraggeberverweis ohne Zustimmung.

    [file-edit]

    Scope & NDA

    Klärung des Bewertungsumfangs, der Anforderungen und bei Bedarf Abschluss einer Vertraulichkeitsvereinbarung vor Projektbeginn.
    [search]

    Analyse

    Werkstoffuntersuchungen, FFS-Bewertung und Restlebensdauerabschätzung mit vollständiger Rückverfolgbarkeit und Chain of Custody.
    [file-text]

    Behördengerechter Bericht

    Strukturierter Abschlussbericht mit klaren Schlussfolgerungen – direkt verwendbar für Zulassungsbehörden und interne Entscheidungsgremien.

    Noch keine konkrete Fragestellung, aber grundsätzlicher Beratungsbedarf?

    Ein vertrauliches Erstgespräch ist jederzeit möglich – ohne Verpflichtung.

    Vertraulich anfragen →

    Was Defense-Auftraggeber von uns erwarten – und verlässlich bekommen

    • Vollständige Unabhängigkeit

      Wir sind an keinen Hersteller, Rüstungskonzern oder Betreiber gebunden. Unsere Bewertungen basieren ausschließlich auf technischen Fakten – ohne wirtschaftliche Interessenkonflikte.

    • Lückenlose Rückverfolgbarkeit

      Alle Prüf- und Analyseschritte sind vollständig dokumentiert – als Basis für behördliche Zulassungsverfahren und interne Entscheidungsprozesse.

    • Behördengerechte Dokumentation

      Berichte sind strukturiert und direkt für militärische bzw. behördliche Zulassungs- und Entscheidungsgremien verwendbar – ohne Nacharbeit und ohne Interpretationsspielraum.

    • Höchste Diskretion

      Defense-Aufträge werden vertraulich behandelt. Keine Informationsweitergabe, keine Referenzen ohne ausdrückliche Zustimmung, sichere Kommunikation auf Wunsch.

    Wann Defense-Auftraggeber uns kontaktieren

    • Ein System hat seine geplante Nutzungsdauer erreicht – Lebensdauerverlängerung erfordert technischen Nachweis der Gebrauchstauglichkeit
    • Veränderte Einsatzbedingungen oder Umrüstungen erfordern eine neue Werkstoff- und Integritätsbewertung bestehender Komponenten
    • Ein Befund oder Schadensereignis erfordert sofortige technische Klärung mit behördengerechter Dokumentation
    • Ein Zulassungsverfahren erfordert normgerechte, vollständig rückverfolgbare Gebrauchstauglichkeitsnachweise
    • Beschaffungsentscheidung: technische Risikobewertung für den Weiterbetrieb vs. Neubeschaffung auf Basis objektiver Restlebensdauerabschätzung
    • Unabhängige Zweitmeinung zu einer vorliegenden internen oder externen technischen Bewertung

    Was Defense-Auftraggeber vor der ersten Anfrage wissen wollen

    • Wie stellen Sie die Vertraulichkeit von Defense-Aufträgen sicher?

      Defense-Aufträge werden bei uns mit höchster Vertraulichkeit behandelt. Auf Wunsch schließen wir vor Projektbeginn eine NDA ab. Auftraggeberdaten, Systeminformationen und Befundergebnisse werden nicht weitergegeben – weder intern an nicht beteiligte Personen noch extern. Referenzen aus dem Defense-Bereich nennen wir nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers.
    • Was genau ist eine Fitness-For-Service Analyse und wie unterscheidet sie sich von einer einfachen Prüfung?

      Eine Fitness-For-Service-Analyse (FFS) beantwortet eine spezifische Frage: Ist diese Komponente oder dieses System trotz eines Befunds, einer Schädigung oder des Erreichens der Planungslebensdauer noch für den weiteren Betrieb geeignet? Sie geht weit über eine Standardprüfung hinaus: FFS kombiniert Werkstoffanalyse, Schadensbewertung, Strukturmechanik und Betriebshistorie zu einer Gesamtbewertung mit konservativen Sicherheitsnachweisen – und liefert als Ergebnis eine klare Bewertung der Betriebseignung, gegebenenfalls mit definierten
      Auflagen und Randbedingungen.
    • Sind Ihre Berichte für militärische Behörden und Zulassungsverfahren verwendbar?

      Ja. Wir strukturieren Berichte für Defense-Aufträge explizit so, dass sie für behördliche Zulassungsverfahren und militärische Entscheidungsgremien verwendbar sind – klare Schlussfolgerungen, vollständige Rückverfolgbarkeit, keine offenen Bewertungsfragen. Bei spezifischen Formatanforderungen des Auftraggebers passen wir die Berichtsstruktur entsprechend an.
    • Können Sie auch bei Beschaffungsentscheidungen unterstützen – Weiterbetrieb vs. Neubeschaffung?

      Ja. Eine technisch fundierte Restlebensdauerabschätzung ist die Grundlage für genau diese Entscheidung: Wenn eine Komponente noch 10 Jahre sicher betrieben werden kann, ist eine sofortige Neubeschaffung wirtschaftlich nicht zwingend – und umgekehrt. Wir liefern die technische Entscheidungsgrundlage, unabhängig davon, welches Ergebnis wirtschaftlich günstiger erscheint.
    • Wie schnell können Sie bei einem akuten Befund oder Schadensereignis reagieren?

      Bei akutem Handlungsbedarf sind wir innerhalb von 24–48 Stunden erreichbar. Bitte nehmen Sie in solchen Fällen direkt telefonischen Kontakt auf – damit können wir sofort priorisieren und das weitere Vorgehen abstimmen. Für den Erstkontakt genügt eine kurze Beschreibung der Situation; Details folgen nach Abschluss einer Vertraulichkeitsvereinbarung.

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    Schweißberatung, Werkstoffkompetenz und Prozessoptimierung für den Maschinen- und Anlagenbau

    Schweißberatung, Werkstoffkompetenz und Prozessoptimierung

    – für den Maschinen- und Anlagenbau

    Für Hersteller, Fertiger und Instandhalter im Maschinen- und Anlagenbau:
    Schweißberatung, Werkstoffberatung, Schweißqualifikation und systematische Prozessanalyse – als Schnittstelle zur benannten Stelle und Grundlage für stabile, regelwerkkonforme Fertigung.

    Schweißberatung Schweißqualifikation Lötberatung Peer Review Prozessoptimierung Korrosionsberatung Oberflächentechnik

    Jetzt Anfrage stellen

    Im Maschinen- und Anlagenbau entscheiden Fügetechnik und Werkstoffwahl über Qualität, Kosten und Regelwerkskonformität.

      • Zu hohe Ausschussquoten beim Schweißen – Ursache unklar, ob Werkstoff, Verfahren, Parameter oder Bediener.
      • Eine Schweißverfahrensprüfung oder Löterqualifikation steht an – Vorbereitung und Schnittstelle zur benannten Stelle fehlen.
      • Ein neues Bauteil erfordert eine Werkstoff- oder Fügeverfahrensentscheidung – ohne interne Expertise für Sonderfälle.
      • Korrosion oder Verschleiß an Komponenten verkürzt Standzeiten und erhöht Wartungskosten ungeplant.

    Schweißqualifikation, hohe Ausschussquote oder anstehende Abnahme durch benannte Stelle?

    Wir übernehmen die technische Vorbereitung und begleiten Sie durch den gesamten Prozess.

    Direkt anfragen →

    Unsere Leistungen für Maschinen- und Anlagenbau

    Schweißberatung & Schweißqualifikation

    01

    Beratung zur Auswahl und Qualifikation von Schweißverfahren – von der Verfahrensprüfung nach DIN EN ISO 15614 bis zur Schweißerprüfung nach DIN EN ISO 9606. Wir bereiten vor, begleiten und übernehmen die Schnittstelle zur benannten Stelle.

    • Schweißverfahrensprüfung (WPS / WPQR) nach DIN EN ISO 15614
    • Schweißerprüfung und Qualifizierung nach DIN EN ISO 9606
    • Begleitung von Zulassungsverfahren (TÜV, DEKRA, Lloyd’s)
    • Peer Review von Schweißplänen und WPS-Dokumenten
    • Beratung zu Schweißzusätzen, Vorwärmung, Wärmenachbehandlung

    ISO 15614
    ISO 9606
    ISO 3834
    ASME IX

    Lötberatung & Lötverfahrensprüfung

    02

    Beratung zu Lötverfahren, Lotwerkstoffen und Flussmitteln für anspruchsvolle Verbindungsaufgaben. Durchführung und Begleitung von Lötverfahrensprüfungen nach DIN EN 13134 – mit vollständiger Dokumentation für Zulassungsverfahren.

    • Lötverfahrensprüfung nach DIN EN 13134
    • Beratung zu Lot- und Flussmittelauswahl
    • Beurteilung von Lötverbindungen nach DIN EN ISO 18279
    • Optimierung von Lötprozessen bei Qualitätsproblemen

    DIN EN 13134
    ISO 18279
    Hartlöten

    Werkstoffberatung

    03

    Beratung zur Werkstoffauswahl für Bauteile, Konstruktionen und Verbindungen – unter Berücksichtigung von Betriebsbedingungen, Normanforderungen und Fertigungsrandbedingungen. Risiken durch Materialverwechslung oder ungeeignete Werkstoffe werden frühzeitig ausgeschlossen.

    AD 2000
    Druckgeräte
    Werkstoffspezifikation

    Prozessanalyse & -optimierung

    04

    Systematische Analyse von Fertigungsprozessen durch technische Experten – zur Identifikation von Ausschussursachen, Prozessinstabilitäten und Optimierungspotenzialen. Einführung und Überwachung von Prozessverbesserungen mit messbarem Ergebnis.

    Ausschussreduktion
    SPC
    FMEA

    Korrosionsberatung & Oberflächentechnik

    05

    Beratung zu Korrosionsschutz und Oberflächentechnik für Bauteile und Konstruktionen – zur Reduktion von Verschleiß, Korrosion und Ermüdung. Beschichtungsberatung, Diffusionsprozesse und funktionale Oberflächen für längere Standzeiten.

    Beschichtung
    Verschleißschutz
    NACE

    NORMENKOMPETENZ

    Unsere Basis

    DIN EN ISO 15614
    DIN EN ISO 9606
    DIN EN 13134
    ISO 3834
    DIN EN ISO 15085
    AD 2000
    ASME IX
    DIN EN ISO 14731
    DVS-Regelwerk

    Eine Schweißverfahrensprüfung ist mehr als ein Prüfzeugnis – sie ist die Grundlage für Ihre Fertigungsfreigabe.

    • Vollständige und normkonforme Schweißanweisung

      WPS – SCHWEISSANWEISUNG

      Wir erarbeiten oder reviewen Schweißanweisungen (WPS) nach DIN EN ISO 15609 – mit allen relevanten Parametern für eine reproduzierbare, normkonforme Fertigung.

    • Begleitung von Verfahrensprüfungen bis zur Abnahme

      WPQR – VERFAHRENSPRÜFUNG

      Wir planen, begleiten und dokumentieren die Schweißverfahrensprüfung (WPQR) nach DIN EN ISO 15614 – inklusive Prüfumfang, Nahtbewertung und Abnahme durch die benannte Stelle.

    • Schnittstelle zu TÜV, DEKRA, DNV und Lloyd’s

      BENANNTE STELLE

      Wir übernehmen die technische Kommunikation mit der benannten Stelle – von der Prüfplanerstellung bis zur Abnahmedokumentation. Keine unnötigen Nachforderungen, kein Terminverzug.

    • Schweißnahtfehler systematisch verstehen und beheben

      FEHLERANALYSE

      Risse, Bindefehler, Porosität oder Einbrandkerben haben spezifische Ursachen. Wir analysieren Schweißnahtfehler metallografisch und leiten konkrete Maßnahmen zur Fehlerabstellung ab.

    • Nickellegierungen, Duplex, hochlegierte Stähle

      SONDERWERKSTOFFE

      Sonderwerkstoffe erfordern spezifisches Know-how bei Vorwärmung, Wärmenachbehandlung und Schweißzusatz. Wir beraten und begleiten auch für anspruchsvolle Werkstoffkombinationen.

    • Überwachung von Schweiß- und Lötprozessen in der Fertigung

      FERTIGUNGSÜBERWACHUNG

      Einführung und laufende Überwachung von Schweißprozessen in der Serienfertigung – zur Sicherung der Prozessstabilität und Reduzierung von Ausschussquoten.

    Wie wir Fertigungsprobleme systematisch lösen


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    Ist-Analyse

    Aufnahme des aktuellen Prozesses, Fehlerbilder, Ausschussstatistik und Betriebsparameter.

    [search]

    Ursachenanalyse

    Systematische Fehlerursachenanalyse – werkstofflich, verfahrenstechnisch und betrieblich.

    [plus-circle]

    Maßnahmen

    Konkrete Korrekturmaßnahmen mit Priorisierung nach Wirksamkeit und Umsetzungsaufwand.

    [check]

    Umsetzung & Nachweis

    Begleitung der Umsetzung, Erfolgskontrolle und Dokumentation der Prozessverbesserung.

    Beispiele aus der Praxis – was wir für Hersteller und Fertiger geleistet haben

    • Ausschussreduktion Schweißprozess (S355 / Duplex)

      SONDERMASCHINENBAU

      Systematische Analyse einer Ausschussquote von 18 % bei Schweißverbindungen. Ursache: unzureichende Vorwärmung bei wechselnden Umgebungstemperaturen. Prozessanpassung und SPC-Einführung.


      → Ausschussquote auf unter 2 % reduziert

    • Schweißverfahrensprüfung & TÜV-Abnahme (ISO 15614)

      DRUCKGERÄTEFERTIGER

      Erarbeitung von WPS und WPQR für drei Schweißverfahren, Begleitung der Verfahrensprüfung und vollständige Dokumentation für TÜV-Abnahme nach AD 2000.


      → Erstabnahme ohne Nachforderungen, Terminplan gehalten

    • Korrosionsschutzkonzept Offshore-Komponenten

      ANLAGENBAU

      Beratung zur Beschichtungsauswahl für Stahlbauteile in maritimer Umgebung. Bewertung bestehender Systeme, Erarbeitung eines neuen Schutzkonzepts mit Standzeitziel von 25 Jahren.


      → Wartungsintervalle verdoppelt, Beschichtungskosten um 30 % gesenkt

    Was Hersteller und Fertiger an unserer Arbeit schätzen

    • Schnittstelle zur benannten Stelle
      Wir sprechen die Sprache von TÜV, DEKRA, DNV und Lloyd’s – und sorgen dafür, dass Abnahmen reibungslos verlaufen und Nachforderungen ausbleiben.
    • Fertiger- und praxisnah
      Wir arbeiten direkt in der Fertigung – nicht nur im Büro. Prozessbeobachtung vor Ort ist Standard, nicht Ausnahme.
    • Breites Werkstoff- und Verfahrensspektrum
      Stahl, Aluminium, Nickellegierungen, Duplex, Titan – und alle gängigen Schweiß- und Lötverfahren. Kein Sonderfall ohne Erfahrung.
    • Klare Handlungsempfehlungen
      Keine endlosen Berichte ohne Schlussfolgerung. Wir liefern konkrete Maßnahmen, die direkt in die Fertigung übernommen werden können.

    Wann Hersteller und Fertiger uns kontaktieren

    • Eine Schweißverfahrensprüfung oder Lötverfahrensprüfung steht an – Vorbereitung und TÜV-Schnittstelle gesucht
    • Zu hohe Ausschussquoten beim Schweißen oder Löten – Ursache unklar, interner Aufwand zu hoch
    • Ein neues Bauteil oder eine neue Werkstoffkombination erfordert eine belastbare Schweißempfehlung
    • Peer Review von Schweißplänen, WPS-Dokumenten oder Konstruktionszeichnungen durch externen Experten
    • Korrosion oder Verschleiß an Komponenten – Schutzkonzept und Beschichtungsberatung gesucht
    • Einführung eines neuen Fertigungs- oder Fügeverfahrens – Begleitung durch den Qualifikationsprozess gesucht
    Kein akuter Bedarf, aber Fragen zur Schweißqualifikation oder Werkstoffwahl? Ein unverbindliches Erstgespräch ist jederzeit möglich.

    Erstgespräch anfragen →

    Was Hersteller und Fertiger vor der ersten Anfrage wissen wollen

    • Können Sie die Schweißverfahrensprüfung komplett übernehmen – von der WPS bis zur TÜV-Abnahme?

      Ja. Wir übernehmen den gesamten Prozess: Erarbeitung der Schweißanweisung (WPS), Planung und Begleitung der Verfahrensprüfung (WPQR), Koordination mit der benannten Stelle (TÜV, DEKRA, Lloyd’s etc.) und vollständige Abnahmedokumentation. Sie konzentrieren sich auf die Fertigung – wir sorgen für die regelwerkskonforme Dokumentation und einen reibungslosen Abnahmetermin.
    • Arbeiten Sie auch mit kleinen und mittleren Fertigungsbetrieben zusammen?

      Ja, ein großer Teil unserer Auftraggeber im Maschinen- und Anlagenbau sind mittelständische Fertigungsbetriebe ohne eigene Schweißfachingenieure oder Werkstofftechnikexperten. Gerade dort ist externe Expertise besonders wertvoll – effizient, bedarfsorientiert und ohne den Aufwand einer festen Inhouse-Ressource.
    • Wie gehen Sie bei hohen Ausschussquoten im Schweißprozess vor?

      Wir beginnen mit einer strukturierten Ist-Analyse direkt in Ihrer Fertigung: Fehlerbildaufnahme, Prozessparameterauswertung, Werkstoff- und Schweißzusatzprüfung. Anschließend folgt eine metallografische Fehleranalyse und die Ableitung konkreter Korrekturmaßnahmen – mit messbarem Ziel und Erfolgskontrolle.
    • Was ist ein Peer Review und wann ist es sinnvoll?

      Ein Peer Review ist die unabhängige technische Überprüfung von Schweißplänen, WPS-Dokumenten, Konstruktionszeichnungen oder Fertigungsunterlagen durch einen externen Experten. Es ist sinnvoll vor wichtigen Abnahmeterminen, bei sicherheitsrelevanten Bauteilen, bei Lieferantenübergaben oder wenn ein zweites Expertenauge gefragt ist – bevor teure Fehler in die Fertigung gehen.
    • Decken Sie auch Sonderwerkstoffe wie Duplex, Nickellegierungen oder Titan ab?

      Ja. Sonderwerkstoffe sind ein Schwerpunkt unserer Schweißberatung. Duplex- und Superduplexstähle, Nickellegierungen (Inconel, Hastelloy), Titanlegierungen und hochlegierte austenitische Stähle erfordern spezifisches Know-how bei Vorwärmung, Zwischenlagentemperatur, Schweißzusatzauswahl und Wärmenachbehandlung. Genau das liefern wir.

    Weiterlesen

    Werkstoffkompetenz für die Medizintechnik

    Werkstoffkompetenz für die Medizintechnik

    – wo Materialversagen keine Option ist

    Für Hersteller, Betreiber und Zulassungsverantwortliche in der Medizintechnik:
    Werkstoffberatung, Schadensanalysen und Gebrauchstauglichkeitsbewertungen – normgerecht, rückverfolgbar, MDR-konform.

    MDR-konform ISO 13485 Schadensanalyse Fitness-For-Service Werkstoffberatung Biokompatibilität Implantate & Instrumente

    Jetzt Anfrage stellen

    In der Medizintechnik hat Werkstoffversagen unmittelbare Konsequenzen – regulatorisch und klinisch.

      • Ein Implantat oder Instrument versagt im Einsatz – Ursache und Verantwortung sind unklar.
      • Korrosion, Ermüdungsbruch oder unerwartete Versprödung gefährden Produktsicherheit und Marktzulassung.
      • Ist eine Komponente nach einem Vorfall noch sicher einsetzbar – oder muss sie zurückgerufen werden?
      • Was hat den Schaden verursacht – und wie verhindern wir den Wiedereintritt?

    Bauteilversagen, Rückruf oder laufendes Zulassungsverfahren?

    Wir analysieren, dokumentieren und liefern normgerechte Grundlagen – innerhalb von 24 Stunden erreichbar.

    Direkt anfragen →

    Unsere Leistungen für die Medizintechnik

    Forensische Schadensanalyse

    01

    Systematische Ursachenermittlung bei Bauteilversagen – Implantate, Instrumente, Gehäuse, Verbindungselemente. Fraktografie, Metallografie, EDX-Analyse. Normgestützte Dokumentation nach VDI 3822 für Behörden, Versicherungen und Hersteller.

    VDI 3822
    REM / EDX
    Fraktografie
    MDR-Dokumentation

    Fitness-For-Service Analysen

    02

    Objektive Bewertung der Gebrauchstauglichkeit von Komponenten und Systemen – auch nach Vorfällen oder veränderten Betriebsbedingungen. Abschätzung sicherer Restlebensdauern als Grundlage für Weiterbetriebs- oder Rückrufentscheidungen.

    Restlebensdauer
    Gebrauchstauglichkeit
    Post-Market

    Werkstoff- & Schweißberatung

    03

    Beratung zur Werkstoffauswahl für Implantate, Instrumente und medizinische Geräte unter Berücksichtigung von Biokompatibilität, Korrosionsbeständigkeit und Fertigungsanforderungen. Unterstützung bei Werkstoffspezifikationen für Zulassungsverfahren.

    ISO 10993
    ISO 5832
    Implantatwerkstoffe

    REGULATORISCHER RAHMEN

    Normenkompetenz

    EU MDR 2017/745
    ISO 13485
    ISO 10993 (Biokompatibilität)
    ASTM F2129
    ISO 5832 (Implantatwerkstoffe)
    VDI 3822
    DIN EN ISO 6892-1

    Medizintechnik erfordert mehr als technische Kompetenz – sie erfordert regulatorisches Verständnis.

    • Medical Device Regulation

      EU MDR 2017/745

      Unsere Analysen und Werkstoffbewertungen liefern normgerechte Nachweise für Post-Market Surveillance, Vigilanzberichte und technische Dokumentationen nach MDR-Anforderungen.

    • Qualitätsmanagementsystem Medizinprodukte

      ISO 13485

      Alle Prüf- und Analyseergebnisse werden vollständig rückverfolgbar dokumentiert – als lückenloser Nachweis für ISO-13485-konforme QM-Systeme und Auditverfahren.
    • Korrosion & Implantatwerkstoffe

      ASTM F2129 & ISO 5832

      Elektrochemische Korrosionsprüfung und Werkstoffcharakterisierung nach ASTM F2129 für Implantate aus Titan, CoCrMo, Edelstahl und anderen Biomaterialien.
    • ISO 14971 – Risikomanagement

      RISIKOBEHERRSCHUNG

      Werkstoffbedingte Risiken werden systematisch bewertet und dokumentiert – als Grundlage für Risikomanagementsysteme nach ISO 14971 und für Behördenkommunikation.

    Aus der Praxis – was wir für Hersteller und Betreiber geleistet haben

    • Korrosionsanalyse explantiertes Hüftimplantat (CoCrMo)

      IMPLANTAT-HERSTELLER

      Elektrochemische Analyse und REM/EDX-Untersuchung nach vorzeitigem Implantatversagen. Spaltkorrosion als Primärmechanismus identifiziert.


      → Normgerechtes Gutachten für Vigilanzverfahren erstellt

    • Werkstoffqualifizierung für Zulassungsverfahren (MDR)

      MEDIZINGERÄTEHERSTELLER

      Vollständige Werkstoffcharakterisierung und Biokompatibilitätsnachweise nach ISO 10993 für ein aktives Implantat im MDR-Zulassungsverfahren.


      → Technische Dokumentation benannter Stelle erfolgreich eingereicht

    • Schadensanalyse gebrochenes chirurgisches Instrument

      KRANKENHAUS / BETREIBER

      Fraktografische Analyse nach Bruch eines Instruments intraoperativ. Ermüdungsversagen durch Materialfehler aus der Fertigung nachgewiesen.


      → Haftungsklärung gegenüber Hersteller erfolgreich abgeschlossen

    So läuft eine Zusammenarbeit ab


    [receiver]

    Anfrage

    Kurze Beschreibung Ihres Anliegens – Bauteil, Vorfall oder Fragestellung. Per Formular, E-Mail oder Telefon.

    [comments]

    Erstgespräch

    Innerhalb von 24 Stunden melden wir uns mit einer ersten Einschätzung und Abstimmung des Untersuchungsumfangs.

    [search]

    Analyse

    Prüfung im Labor oder vor Ort. Vollständige Prozesskette mit lückenloser Dokumentation aller Untersuchungsschritte.

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    Bericht & Beratung

    Normgestützter Abschlussbericht mit Handlungsempfehlungen – geeignet für Behörden, Versicherungen und interne QM-Prozesse.

    Akuter Schadensfall oder laufende Revision?

    Wir sind innerhalb von 24 Stunden erreichbar – weltweit, auch in akuten Fällen.

    Direkt anfragen →

    Was Hersteller und Betreiber an unserer Arbeit schätzen

    • Regulatorisches Verständnis

      Wir kennen die Anforderungen von MDR, ISO 13485 und benannten Stellen – und liefern Dokumentation, die in Zulassungsverfahren standhält.

    • Lückenlose Rückverfolgbarkeit

      Alle Prüf- und Analyseschritte werden vollständig dokumentiert – als Basis für interne QM-Systeme und externe Audits.

    • Gerichtsfeste Gutachten

      Unsere Berichte sind nach VDI 3822 strukturiert und für den Einsatz in Vigilanzverfahren, Haftungsstreitigkeiten und behördlichen Verfahren ausgelegt.

    • Unabhängig & herstellerneutral

      Keine Bindung an Materiallieferanten oder Gerätehersteller – wir bewerten objektiv und ausschließlich im Interesse des Auftraggebers.

    Wann Hersteller, Betreiber und Juristen uns kontaktieren

    • Nach einem Bauteilversagen, das einen Vigilanzbericht oder eine behördliche Meldung erfordert
    • Im laufenden MDR-Zulassungsverfahren mit offenen Werkstoffnachweisen oder Dokumentationslücken
    • Bei Haftungsstreitigkeiten zwischen Hersteller, Betreiber und Patient
    • Wenn entschieden werden muss, ob ein Produkt zurückgerufen oder weiter eingesetzt werden kann
    • Bei der Entwicklung neuer Implantate oder Instrumente mit anspruchsvollen Werkstoffanforderungen
    • Als externer Sachverstand für Post-Market-Surveillance-Berichte und klinische Bewertungen
    Kein akuter Fall, aber Klärungsbedarf zu Werkstoff oder Zulassung? Eine unverbindliche Ersteinschätzung ist möglich.

    Erstgespräch anfragen →

    Was Hersteller und Betreiber vor der ersten Anfrage wissen wollen

    • Sind Ihre Berichte für MDR-Zulassungsverfahren und Vigilanzberichte geeignet?

      Ja. Unsere Analyseberichte sind normgestützt nach VDI 3822 strukturiert und werden mit vollständiger Rückverfolgbarkeit aller Untersuchungsschritte dokumentiert. Sie sind für den Einsatz in technischen Dokumentationen nach MDR 2017/745, Vigilanzberichten und Kommunikation mit benannten Stellen ausgelegt.
    • Können Sie auch bei Rückrufentscheidungen und Post-Market Surveillance unterstützen?

      Ja. Wir liefern die technische Grundlage für Rückrufentscheidungen: Schadensanalyse, Gebrauchstauglichkeitsbewertung und Restlebensdauerabschätzung – sodass Hersteller und Betreiber auf Basis belastbarer Fakten entscheiden können.
    • Wie schnell können Sie bei einem akuten Vorfall reagieren?

      Bei akuten Vorfällen – z.B. intraoperativem Bauteilversagen oder laufendem Vigilanzverfahren – sind wir innerhalb von 48 Stunden erreichbar. Bitte schildern Sie in Ihrer Anfrage kurz die Dringlichkeit und den regulatorischen Kontext.
    • Welche Werkstoffe und Produktklassen decken Sie ab?

      Wir decken metallische Implantatwerkstoffe (Titan, CoCrMo, Edelstahl 316L), polymere Komponenten, Keramiken und beschichtete Systeme ab. Produktklassen umfassen aktive und passive Implantate, Instrumente, Gehäuse medizinischer Geräte sowie Verbindungselemente.
    • Können Sie auch als externe Sachverständige in Haftungsstreitigkeiten auftreten?

      Ja. Wir erstellen gerichtsfeste Gutachten nach VDI 3822 für Haftungsstreitigkeiten zwischen Herstellern, Betreibern und Patienten. Unsere Berichte sind für den Einsatz in Gerichtsverfahren, Schlichtungsverfahren und bei Versicherungen ausgelegt.

    Weiterlesen

    Werkstoffkompetenz für Mobility und Schienen- & Fahrzeugbau

    Werkstoffkompetenz für Mobility und Schienen- & Fahrzeugbau

    – wo Sicherheit keine Kompromisse kennt

    Für Hersteller, Instandhalter und Betreiber im Schienen- und Fahrzeugbau:
    Schweißberatung und -qualifikation, Fitness-for-Service-Analysen und forensische Schadensanalysen – normgerecht nach EN 15085, BOStrab und DVS, unabhängig und praxisnah.

    EN 15085 (Schweißen Schienenfahrzeuge) Schweißqualifikation Fitness-for-Service Schadensanalyse BOStrab DVS-Regelwerk Peer Review

    Jetzt Anfrage stellen

    Im Schienen- und Fahrzeugbau gibt es keine zweite Chance – Werkstoff- und Fügetechnikfehler haben unmittelbare Sicherheitskonsequenzen.

      • Eine Schweißqualifikation nach EN 15085 steht an – Vorbereitung, Dokumentation und Schnittstelle zur benannten Stelle fehlen.
      • Ein Bauteilversagen an einem Schienenfahrzeug oder Fahrzeugsystem erfordert sofortige Ursachenklärung für Betrieb, Behörde und Versicherung.
      • Prozessinstabilitäten beim Schweißen oder Löten erhöhen Ausschussquoten und gefährden Liefertermine und Zulassungen.
      • Ist ein Fahrzeug oder eine Komponente nach einem Vorfall noch betriebssicher – oder muss sie ausgemustert werden?

    Schweißqualifikation nach EN 15085, Schadensfall oder Zulassungsfrage?

    Wir übernehmen die technische Vorbereitung und begleiten Sie – von der WPS bis zur Abnahme durch die benannte Stelle.

    Direkt anfragen →

    Unsere Leistungen für Mobility und Schienen- & Fahrzeugbau

    Schweißberatung & Schweißqualifikation (EN 15085)

    01

    Beratung, Vorbereitung und Begleitung von Schweißqualifikationen nach DIN EN 15085 für Schienenfahrzeuge und -komponenten – inklusive WPS-Erstellung, Verfahrensprüfung und Abnahme durch benannte Stelle.

    • Schweißverfahrensprüfung nach DIN EN ISO 15614 / EN 15085
    • Erstellung und Review von Schweißanweisungen (WPS)
    • Schweißerprüfungen nach DIN EN ISO 9606
    • Schnittstelle zu EBA, TÜV, DVS-IIW und benannten Stellen
    • Einführung und Überwachung von Schweißprozessen in der Fertigung
    • Peer-Review von Schweißplänen und Fertigungsunterlagen
    EN 15085
    ISO 15614
    DVS 1612
    EBA

    Forensische Schadensanalyse

    02

    Systematische Ursachenermittlung bei Bauteilversagen in Schienenfahrzeugen, Nutzfahrzeugen und Mobilitätssystemen – Brüche, Risse, Korrosion, Schweißnahtversagen. Normgestützte Dokumentation nach VDI 3822 für Betreiber, Behörden und Versicherungen.

    • Bruchflächenanalyse, Metallografie, REM/EDX
    • Ermüdungs-, Überlast- und Schweißnahtbewertung
    • Gutachten für EBA, Versicherungen und Haftungsverfahren
    • Handlungsempfehlungen für sicheren Weiterbetrieb oder Ausmusterung
    VDI 3822
    Fraktografie
    EBA-Dokumentation

    Fitness-for-Service-Analysen

    03

    Objektive Gebrauchstauglichkeitsbewertung von Komponenten und Systemen nach Vorfällen, Befunden oder veränderten Betriebsbedingungen. Abschätzung sicherer Restlebensdauern als Grundlage für Weiterbetriebs- oder Ausmusterungsentscheidungen.

    Restlebensdauer
    DIN EN 12663
    FFS-Bewertung

    Werkstoffberatung & Lötberatung

    04

    Beratung zur Werkstoffauswahl für Strukturbauteile, Fahrwerkskomponenten und Verbindungselemente. Lötberatung für elektrische und mechanische Verbindungen im Fahrzeugbau nach DVS-Regelwerk.

    Leichtbau
    Aluminium
    DVS Löten

    Prozessanalyse & -optimierung

    05

    Systematische Analyse von Fertigungsprozessen zur Reduzierung von Ausschussquoten und Prozessinstabilitäten beim Schweißen und Löten – mit messbarem Ergebnis und vollständiger Dokumentation.

    SCC
    HTHA
    Schutzkonzept

    NORMENKOMPETENZ

    Mobility & Schiene

    DIN EN 15085
    BOStrab
    DVS 1612
    DIN EN ISO 15614
    DIN EN ISO 9606
    IATF 16949
    DIN EN 12663
    VDI 3822
    TSI (Technische Spezifikationen Interoperabilität)

    SUBSEKTOREN – SPEZIFISCHE ANFORDERUNGEN, DIE WIR KENNEN

    Schiene, Nutzfahrzeug und urbane Mobilität – jeder Sektor hat eigene Regelwerke und Zulassungslogik.

    • Lokomotiven, Triebwagen, Wagons

      SCHIENENFAHRZEUGE

      EN 15085 als zentrales Schweißregelwerk, EBA-Zulassungen, TSI-Anforderungen. Strukturelle Integrität von Wagenkästen, Drehgestellen und Fahrwerkskomponenten nach DIN EN 12663.

    • LKW, Aufbauten, Sonderfahrzeuge

      NUTZFAHRZEUGE & AUTOMOTIVE

      Schweißqualifikation im
      Rahmen von IATF-16949-konformen Prozessen, Crashsicherheit und Ermüdungsnachweise für tragende Strukturen. Schadensanalysen bei Gewährleistungsfällen und Betriebsversagen.

    • Straßenbahn, U-Bahn, Stadtbahn

      URBANE MOBILITÄT

      BOStrab als regulatorischer Rahmen, Schweißqualifikation für Aluminium- und Stahlstrukturen, Ermüdungsbewertung für hochfrequent belastete Fahrzeugkomponenten im Stadtverkehr.

    DIN EN 15085 ist mehr als eine Norm – sie ist die Grundlage jeder Schweißzulassung im Schienenfahrzeugbau.

    • Welche Stufe brauchen Sie – und was bedeutet das?

      ZERTIFIZIERUNGSSTUFEN CL1–CL4

      EN 15085 definiert vier Zertifizierungsstufen (CL1–CL4) je nach Sicherheitsrelevanz der Schweißnähte. Wir analysieren Ihre Bauteilsituation, bestimmen die erforderliche Stufe und erarbeiten den vollständigen Qualifikationsplan – damit Sie wissen, was auf Sie zukommt, bevor der Abnahmetermin steht.

    • Normkonforme Schweißanweisungen und Verfahrensprüfungen

      WPS & WPQR

      Wir erstellen Schweißanweisungen (WPS) und begleiten Verfahrensprüfungen (WPQR) nach den kombinierten Anforderungen von EN 15085 und DIN EN ISO 15614. Alle Dokumente sind direkt für die Abnahme durch EBA, TÜV oder DVS-IIW einsetzbar.

    • Korrekte Einstufung und Prüfumfang

      SCHWEISSNAHTKLASSEN CP A–D

      Die Einstufung von Schweißnähten in Prüfklassen (CP A bis D) bestimmt den Prüfumfang in der Fertigung. Fehleinschätzungen führen zu Über- oder Unterprüfung – mit Konsequenzen für Kosten, Zeitplan und Zulassung. Wir bewerten und dokumentieren normkonform.

    • Laufende Überwachung und Qualitätssicherung in der Serie

      FERTIGUNGSÜBERWACHUNG

      Nach der Qualifikation kommt die Serie. Wir unterstützen bei der Einführung von Fertigungsüberwachungsprozessen, Qualitätssicherungskonzepten und laufenden ZfP-Prüfplänen – damit die Qualität der Qualifikation in der Fertigung erhalten bleibt.

    Aus der Praxis – was wir für Hersteller und Betreiber geleistet haben

    • EN-15085-Qualifikation Aluminiumwagenkasten (CL1)

      SCHIENENFAHRZEUGHERSTELLER

      Vollständige Schweißqualifikation nach EN 15085 CL1 für einen Aluminiumwagenkasten – WPS-Erstellung, Verfahrensprüfung, Schweißerprüfungen und EBA-Abnahmedokumentation.


      → EBA-Zulassung ohne Nachforderungen, Liefertermin gehalten

    • Schadensanalyse Rissbildung Drehgestellrahmen

      STADTBAHNBETREIBER

      Forensische Analyse nach Rissbildung an einem Drehgestellrahmen im Betrieb. Ermüdungsversagen durch unzureichende Schweißnahtvorbereitung identifiziert.


      → Gutachten für BOStrab-Behörde, Instandsetzungskonzept erarbeitet

    • Ausschussreduktion Schweißprozess Aufbaurahmen

      NUTZFAHRZEUGHERSTELLER

      Systematische Analyse einer Ausschussquote von 12 % bei MIG-Schweißungen an Stahlaufbaurahmen. Ursache: fehlerhafte Schutzgasparameter und Nahtgeometrie.


      → Ausschuss auf unter 1,5 % reduziert, IATF-konforme Dokumentation erstellt

    So läuft eine Zusammenarbeit ab


    [receiver]

    Anfrage

    Kurze Beschreibung Ihres Anliegens – Schweißqualifikation, Schadensfall oder Prozessoptimierung. Dringlichkeit wird sofort berücksichtigt.

    [comments]

    Erstgespräch

    Innerhalb von 24 Stunden: Einschätzung des Umfangs, Klärung der Norm- und Zulassungsanforderungen und Terminabstimmung.

    [pencil]

    Beratung & Analyse

    Werkstoffberatung, WPS-Erstellung, Verfahrensprüfung oder Schadensanalyse – je nach Aufgabenstellung vor Ort oder im Labor.

    [file-edit]

    Bericht & Abnahme

    Vollständige, normkonforme Dokumentation – direkt verwendbar für EBA, TÜV, BOStrab-Behörde oder Versicherung.

    Akuter Schadensfall oder laufende Revision?

    Wir sind innerhalb von 24 Stunden erreichbar – bundesweit, auch kurzfristig.

    Direkt anfragen →

    Was uns von allgemeinen Prüflaboren unterscheidet

    • EN-15085-Expertise aus der Praxis

      Wir kennen EN 15085 nicht nur aus dem Handbuch – wir haben Qualifikationen von CL1 bis CL4 begleitet und wissen, worauf Abnahmen wirklich schauen.

    • Schnittstelle zur benannten Stelle

      Wir übernehmen die technische Kommunikation mit EBA, TÜV, DVS-IIW und BOStrab-Behörden – damit Abnahmen reibungslos verlaufen.

    • Sicherheitskritisches Denken

      Im Mobility-Bereich hat Werkstoffversagen unmittelbare Sicherheitskonsequenzen. Wir bewerten mit dem nötigen Sicherheitsbewusstsein – und liefern keine Kompromisse.

    • Stahl und Aluminium gleichermaßen

      Schienenfahrzeuge bestehen heute aus Stahl, Aluminium und Mischbauweisen. Wir kennen die spezifischen Anforderungen beider Werkstoffgruppen beim Schweißen und Bewerten.

    Wann Hersteller, Betreiber und Instandhalter uns kontaktieren

    • Eine Schweißqualifikation nach EN 15085 steht an – Vorbereitung, WPS-Erstellung und Schnittstelle zur benannten Stelle gesucht
    • Ein Riss oder Bruch an einem sicherheitsrelevanten Bauteil erfordert sofortige Ursachenklärung und behördengerechte Dokumentation
    • Hohe Ausschussquoten beim Schweißen von Aluminium- oder Stahlstrukturen – Ursache und Lösung gesucht
    • Peer-Review von Schweißplänen, WPS-Dokumenten oder Konstruktionszeichnungen vor Abnahme durch EBA oder BOStrab-Behörde
    • Nach einem Betriebsvorfall: Ist das Fahrzeug oder die Komponente noch sicher betreibbar oder muss ausgemustert werden?
    • Einführung eines neuen Werkstoffs oder Schweißverfahrens – Qualifikation und Begleitung durch den Zulassungsprozess gesucht

    Kein akuter Bedarf, aber Fragen zur EN-15085-Qualifikation oder Zulassungsstrategie? Ein unverbindliches Erstgespräch ist jederzeit möglich.

    Erstgespräch anfragen →

    Was Hersteller und Instandhalter vor der ersten Anfrage wissen wollen

    • Was ist der Unterschied zwischen EN 15085 CL1 und CL4 – und welche Stufe brauche ich?

      EN 15085 unterscheidet vier Zertifizierungsstufen (CL1–CL4) je nach Sicherheitsrelevanz der Schweißverbindungen: CL1 für die höchste Sicherheitsstufe (z.B. tragende Wagenkastenstrukturen), CL4 für Teile ohne sicherheitsrelevante Funktion. Die Einstufung hängt von der Funktion des Bauteils und dem Ausfallrisiko ab. Wir analysieren Ihre Bauteilsituation, bestimmen die erforderliche Stufe und erarbeiten den Qualifikationsplan – bevor Sie den ersten Abnahmetermin ansetzen.

    • Können Sie die gesamte EN-15085-Qualifikation übernehmen – von der WPS bis zur EBA-Abnahme?

      Ja. Wir übernehmen den gesamten Qualifikationsprozess: Analyse der Bauteilanforderungen, Stufeneinstufung, WPS-Erstellung nach EN ISO 15609, Planung und Begleitung der Verfahrensprüfung (WPQR), Schweißerprüfungen nach EN ISO 9606, vollständige Abnahmedokumentation und Koordination mit EBA, TÜV oder DVS-IIW. Sie konzentrieren sich auf die Fertigung – wir sorgen für die normkonforme Dokumentation.

    • Können Sie auch Aluminiumschweißungen nach EN 15085 qualifizieren?

      Ja. Aluminiumschweißungen – insbesondere MIG/MAG-Schweißungen an Wagenkastenstrukturen aus AlMg- und AlSi-Legierungen – sind ein Schwerpunkt unserer EN-15085-Arbeit. Aluminium erfordert spezifische Expertise bei Schutzgasführung, Reinheit, Wärmeeinbringung und Nahtqualitätsbewertung. Wir kennen die Besonderheiten und häufigen Fehlerquellen.

    • Was ist ein Peer Review und wann ist er vor einer EBA-Abnahme sinnvoll?

      Ein Peer Review ist die unabhängige technische Überprüfung Ihrer Schweißdokumentation – WPS, WPQR, Fertigungsunterlagen – bevor die benannte Stelle prüft. Er ist besonders sinnvoll bei erstmaligen EN-15085-Qualifikationen, nach Änderungen an Bauteilen oder Verfahren und bei komplexen Schweißsituationen. Fehler werden vor der Abnahme gefunden – nicht danach. Das spart Zeit und Kosten.

    • Wie schnell können Sie bei einem Schadensfall an einem Schienenfahrzeug reagieren?

      Bei sicherheitsrelevanten Schadensfällen an Schienenfahrzeugen – Rissbildung, Bruch, unerwartetes Versagen – sind wir innerhalb von 24–48 Stunden erreichbar. Da solche Ereignisse oft eine sofortige behördliche Meldepflicht auslösen, ist eine schnelle technische Einschätzung entscheidend. Bitte schildern Sie in Ihrer Anfrage Dringlichkeit und regulatorischen Kontext.

    Weiterlesen

    Analyse anfragen →